Mit Findus auf den Hühnerhof

Schwelm..  „Pssst, es fängt an.“ Dann endlich öffnet sich der kleine Vorhang des Puppentheaters im Awo-Familienzentrum am Loh. Die „Koblenzer Puppenspiele“ gastierten dort mit ihrem Stück „Findus und der Hahn im Korb“ des schwedischen Kinderbuchautoren Sven Nordqvist. Rund 100 kleine und große Zuschauer waren gekommen, um die Geschichte des kleinen Katers Findus, der auf einem Hühnerhof lebt, zu hören.

Gebannt folgen die kleinen Zuschauer dem Geschehen auf der Bühne, kichern vergnügt, wenn Hund Brutus hinter der Fleischwurst herhüpft, sie aber einfach nicht bekommt. Liebevoll hauchen die Puppenspieler ihren Marionetten Leben ein. Das kleine Bühnenbild und die charmanten und witzigen Figuren ermöglichen es den Kindern, ganz in die Welt des kleinen Findus einzutauchen. Natürlich sind die Zuschauer auf seiner Seite, als sich der Hahn Caruso auf seinem Bauernhof breit macht. Für Kater Findus ist klar: der eingebildete Gockel muss weg. Doch die Hühner haben Gefallen an dem extravaganten Hahn gefunden, dessen knallrotes Erscheinungsbild die Kinder begeistert. Quietsch vergnügt recken sie ihre Hälse und zeigen aufgeregt mit dem Finger auf den knallroten Hahn. So recht wollen sie nicht mehr auf ihren gemütlichen Matten auf dem Fußboden sitzenbleiben, zu mitreißend ist das Stück. Immer wieder lachen und staunen die kleinen Zuschauer lautstark. „Pssst“, fordern die Eltern ihre Kleinen auf, wieder ruhiger zu sein und die Koblenzer Puppenspieler können ihr Stück unbeirrt beenden.