Manfred Knebel feiert am Ostersonntag seinen 70. Geburtstag

Ennepetal..  Wenn die Voerder Schützen paradieren oder mit ihren Traditionsfahnen bei Festlichkeiten in den Saal einziehen, dann führt Manfred Knebel das Kommando. Er ist Oberst im Voerder Schützenverein, trägt bei offiziellen Anlässen zusätzlich den Säbel und ist dann unübersehbar der Repräsentant des Vereins. Am Ostersonntag vollendet er sein 70. Lebensjahr.

Seit 43 Jahren ist der gebürtige Milsper Voerder Schütze, davon 32 Jahre Vorstandsmitglied. Als junger Mann war Knebel nach Voerde gezogen und lernte Manfred Cramer kennen, der bis vor einigen Monaten Vorsitzender des Traditionsvereins war. Knebel wurde Mitglied und schon bald zählte er zum Vorstand. Er war unter anderem Waffenwart, Sportleiter und eigentlich immer da, wenn es um das Vereinsleben ging und geht. Seit sechs Jahren ist er der Schützenoberst, zuvor war er acht Jahre Hauptmann. Zweimal regierten Manfred und seine Ehefrau Heike als Königspaar das Schützenvolk. Beide sind auch Sportschützen.

Der Geburtstagsjubilar ist von Beruf Schreiner und arbeitete zuletzt bis zum Ruhestand 29 Jahre lang im Betrieb von Reiner Vaupel.

Gartenarbeit ist weiteres Hobby

Seitdem er mehr Zeit hat, ist Manfred Knebel regelmäßig im Schützenheim am Helkenberg zu sehen. „Es gibt immer etwas zu tun“, sagt er und bezieht seinen Vereinskameraden Walter Schwertfechter mit ein. Sie waren es auch, die beim Bau des Schützenvereins ihre handwerklichen Fähigkeiten einsetzten und mehr am Helkenberg zu finden waren als zu Hause.

An Auszeichnungen mangelt es dem Jubilar nicht. Dazu zählt auch die Kölner Medaille, die für ganz besondere Verdienste im Schützenwesen verliehen wird.

Auch die Gartenarbeit ist ein Hobby Knebels. Wintertags fährt das Ehepaar gerne in die Schneegebiete zum Langlauf. Zu seinem Ehrentag ist Manfred Knebel mit seiner Frau Heike verreist, in den Norden Deutschlands.