Leistungsschau und Imagewerbung

Beim Boulevard gab es vieles zu bestaunen.
Beim Boulevard gab es vieles zu bestaunen.
Foto: WP

Gevelsberg..  Bei jeder guten Veranstaltung heißt es: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Die neue Projektmappe hat der Citymanager der Stadt Gevelsberg schon längst angelegt – für den Boulevard 2016. Wann der stattfindet, ist jedoch noch unklar.

Dadurch dass der Sonntag nach Himmelfahrt, also der traditionelle Termin für das Stadtfest, im kommenden Jahr Muttertag ist und es an diesem Tag keinen verkaufsoffenen Sonntag geben soll, sind die Verantwortlichen noch auf Terminsuche. Bis zum Sommer sollte aber ein Wochenende gefunden sein, das sei wichtig für die Planungssicherheit für all die Akteure, betont Manfrahs.

Termin gesucht

Denn ohne all die vielen Helfer, Vereine, Kirmesgruppen, Musiker und Händler sei so ein tolles Fest überhaupt nicht möglich. „Der Boulevard ist zu einem Stadtfest geworden, das Strahlkraft auf die ganze Region hat“, sagt der Citymanager erfreut.

Auch an die Technischen Betriebe richtet er einen besonderen Dank. Dafür, dass sie die Sperrungen regelten, die Tonnen leerten und auch sonst die Straßen sauber hielten. Montagmorgen sah die Stadt aus, als ob es das Fest nie gegeben hätte.

Dass der Boulevard jedoch in den Köpfen hängen bleibt, das hätten die vergangenen Jahre gezeigt. Viele würden die Veranstaltung nutzen, um sich in den Geschäften umzuschauen, gekauft werde dann oftmals später. Das Wochenende sei eine Imagewerbung gewesen, und für manchen auch eine Leistungsschau. Wie beispielsweise bei der Modenschau am Sonntag. „Die ist bei den Besuchern besonders gut angekommen“, sagt Manfrahs und wünscht sich, das sich demnächst noch mehr Gevelsberger Läden daran beteiligen würden. „Wenn wir schon eine solche Plattform bieten, dann sollten die auch mehr nutzen können.“

Als besonders gelungen bezeichnet Frank Manfrahs auch das Musikprogramm. Sonst sei der Samstag immer der starke Abend, in diesem Jahr sei durch die Bandauswahl auch der Freitag gut besucht gewesen. Ziel für das nächste Jahr sei auf jeden Fall, die Qualität zu erhalten. Auch die Mischung macht es – aus regionalen und lokalen Akteuren.

Dadurch dass mehr Geld in die Musikauswahl gesteckt worden sei, sei die Straßenkunst jedoch zu kurz gekommen. Manfrahs wünscht sich, dass sich das wieder ändert und richtet einen Appell an die heimischen Unternehmer, sich als Sponsoren zu beteiligen.

Der Boulevard sei eine tolle Chance, für sich Werbung zu machen. „Außerdem helfen weitere Sponsoren, den Boulevard noch toller und bunter zu machen.“ Während am Sonntag so ziemlich jeder Laden geöffnet hatte, war das am Samstagnachmittag nicht überall der Fall. Da sieht Manfrahs noch Potenzial für Verbesserungen, auch wenn das nur einige wenige Händler betrifft. Denn die meisten machen mit, sorgen dafür, dass Tausende in die Mittelstraße gekommen sind, die Flaniermeile fast schon überfüllten. Die Menschen, die am verregneten Samstag Zuhause geblieben sind, waren dafür am Sonntag da. Und so wurde der Boulevard auch in diesem Jahr zu einer Erfolgsgeschichte.