Lebensqualität im Stift noch weiter verbessern

Schwelm..  Der „Verein der Freunde und Förderer des Seniorenstifts St. Marien Schwelm“ war zu Gast beim Seniorentreff der CDU Schwelm. Erstmals stellte sich damit der Förderverein außerhalb des Seniorenstifts vor.

Im November 2014 gegründet

Matthias Kampschulte, ist im November 2014 Vorstandsmitglied des Fördervereins geworden. Gemeinsam mit Monika Juraschek, Leiterin der Abteilung Tagespflege, und Bettina Spitz, stellvertretende Einrichtungsleiterin, stellte Kampschulte den Förderverein und dessen Ziele vor. Erst vor kurzem hat die Tagespflege des Seniorenstifts 15-jähriges Bestehen gefeiert. Im November 2014 gründete sich dann, im Zuge der Umbenennung der Einrichtung, der Förderverein.

„Wir möchten Ideen von Bewohner, Mitarbeitern des Hauses und Angehörigen aufnehmen und diese dann umsetzen“, gibt Matthias Kampschulte die Richtung des Fördervereins vor. Denkbar für ihn ist dabei beispielsweise die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Geräten, oder die Förderung von Ausflügen und Urlauben der Bewohner.

Gleichzeitig räumte das Vorstandsmitglied ein: „Wir sind noch in der Anfangsphase, aktuell haben wir alle Formalien erfüllt, sind als Verein eingetragen und können nun endlich aktiv werden.“

Über diese Unterstützung ist Bettina Spitz dankbar. „Wir sind eine gemeinnützige Einrichtung, was wir erwirtschaften, kommt den Bewohnern zugute“, erklärt sie. Das Team des Seniorenstifts St. Marien ist aber immer bemüht, den Bewohner mehr als eine normale Versorgung zu bieten. „Wir fahren mit den dementiell erkrankten Bewohner und ihren Angehörigen gemeinsam in Urlaub“, ist Bettina Spitz stolz. Ein Zusatzangebot, das finanziert werden muss – hier wird in Zukunft der Förderverein einspringen. „Außerdem haben wir eine eigene Küche und kochen jeden Tag frisch“, so Spitz weiter.

89 Bewohner leben aktuell im Haus

89 Bewohner leben momentan im stationären Bereich des Hauses, 18 Plätze gibt es in der Tagespflege. Monika Juraschek, Leiterin der Abteilung Tagespflege, weiß, dass dieser Bereich insbesondere für die Angehörigen wichtig ist: „Auch pflegende Angehörige benötigen irgendwann einmal Zeit, um durchzuatmen.“

Die Gäste des Seniorentreffs der Schwelmer CDU nutzten die Gelegenheit, um sich über die Einrichtung zu informieren und gleichzeitig auch ganz allgemeine Fragen rund um das Thema Pflege zu stellen. Wer benötigt eine Patientenverfügung, was ist eine Vorsorgevollmacht? Fragen, die Bettina Spitz gerne beantwortete.

„Pflege muss besser finanziert werden, um besser sein zu können“, formuliert Matthias Kampschulte seine Forderung an die Politik. Er versprach, dass die Verwendung der Geldmittel des Fördervereins transparent gemacht wird. „Wir wollen die Lebensqualität der Menschen im Seniorenstift noch weiter verbessern“, verspricht Kampschulte.