Kunstrasenpläne überdenken

Kunstrasenplatz in Schwelm..  Mit großer Aufmerksamkeit verfolge ich das Thema „Kunstrasenplatz“ in Schwelm mit seinen ganzen Begleiterscheinungen. Hin- und hergerissen zwischen Lachen und Weinen stellt sich mir immer wieder eine Frage: Warum nutzt man für den Kunstrasenplatz nicht den vorhandenen Sportplatz „Jesinghauser Straße“?


Dort gibt es einen großen Ascheplatz mit Laufbahn, auf dem angrenzenden unteren Gelände ist Platz für die Leichtathleten, es gibt Umkleidekabinen und sicherlich auch die Möglichkeit, ein Vereinsheim aufzubauen, Parkmöglichkeiten sind vorhanden, eine Flutlichtanlage auch...


Warum wird dieses infrastrukturell erschlossene Gelände nicht umgebaut, zusätzlich mit einer Tartanbahn versehen, das untere Gelände für die Leichtathleten modernisiert und umgebaut?! Warum muss man das Rad immer wieder neu erfinden?


So sehr wie ich das Thema „Kunstrasenplatz“ in Schwelm befürworte, umso mehr wehre ich mich gegen die Idee, dafür vorhandene Grünflächen zu opfern! In Schwelm wird immer mehr zugebaut, Schlittenpisten im Winter gibt’s kaum noch welche, und bei den Spaziergängen über die Schwelmer Höhen kann man in Zukunft immer mehr auf Häuser denn auf Grün schauen, denn statt Leerstand zu renovieren wird lieber überall neugebaut, wie eben auch der Kunstrasenplatz.


Liebe Stadt- und Sportverantwortlichen: Überdenkt doch bitte diese Idee und lasst uns Bürgern das Grün. Auch das am Martfeld.


Friedemann Schmidt,
Schwelm