Kulturausschuss lehnt Kürzungen ab

Der Kulturausschuss lehnt Kürzungen in seinem Zuständigkeitsbereich weitestgehend ab. Das ist das Ergebnis der Beratungen über das freiwillige Haushaltskonzept.

Sowohl das Theater-Abo und die „Kultgarage“, bei der es jeweils Kooperationen mit der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld gibt, soll es auch in Zukunft geben. Bei einer Gegenstimme von Frank Scherie (AfD) sprach sich das Gremium zudem dafür aus, das Internationale Freundschaftsfest in der bisherigen Form beizubehalten. Einzig bei der Veranstaltung von Ausstellungen akzeptierten die Kulturpolitiker eine Kürzung der Mittel um 50 Prozent auf 3750 Euro. Dies sei möglich, weil man ohnehin nicht in Konkurrenz zur Sparkasse treten wolle, die viele Ausstellungen anbietet, erläuterte Fachbereichsleiter Cosimo Palomba. Zudem werde man kein Neujahrskonzert mehr anbieten.

Unverändert sollen die Zuschüsse für den Tag der Heimat (800 Euro), die Kulturgemeinde (1900 Euro) und an Vereine und Verbände für Kultur und Heimatpflege (für Chorauftritte in Seniorenheimen, musiktreibende Vereine, den Kunstraum EN und den SGV für Wanderwegemarkierungen) bleiben.

Abgelehnt wurde zudem eine Erhöhung der Musikschulbeiträge, weil man dadurch Schüler verlieren würde. Ebenso wenig soll an Ausstattung und Musikschulbedarf gespart werden. Gleiches gilt für das Stadtarchiv und die die Stadtbücherei, bei der der Ausschuss aber eine Erhöhung der Jahresgebühr um zwei Euro auf 14 Euro (ohnehin zahlen nur Erwachsene die Gebühr) für vertretbar hält.