Klitzekleiner Sonnenstich?

Mir war gestern kühl.

Nein, ich habe keinen Sonnenstich, der einen auch bei tropischer Hitze frösteln lässt. Und mir haben die sommerlichen Temperaturen der letzten Tage auch nicht die Murmel zerlegt, so dass ich nur noch gaga daher rede. Ich bin lediglich auf 40 Grad geeicht.

Nach zehn Tagen Sonnenschein am südlichen Mittelmeer und meiner samstäglichen Rückkehr bei Bullenhitze haben sich Körper und Empfindungen schlicht auf mediterrane Verhältnisse eingestellt. Dem taten denn auch weder leichte Schauer noch schwere Gewitter am Sonntag einen Abbruch. Schließlich beschwörten Meteorologen den sofortigen Wiederanstieg des Quecksilbers in den Thermometern ab Wochenbeginn.

Und so stieg ich am Montagmorgen in eine Bürokleidung, die ich ob des Wetters und mangels Klimaanlage am Arbeitsplatz als einzig angemessene betrachtete: Oben in ein kurzärmeliges Hemd und unten rum in Shorts. Einzig das Wetter spielte an diesem Morgen nicht mit. Statt erwarteter 30 bis 40 Grad waren es gerade mal so um die 20.

Dass mir das „kühle“ Lüftchen um Arme und Beine allerdings erst beim Aussteigen und nicht schon beim Einsteigen in den Wagen auffiel, gibt mir denn aber zu denken. Ist das etwa doch ein klitze-klitzekleiner Sonnenstich?