Kinderschutzbund dankt Bärbel Schulz

Das Thema Flüchtlingshilfe und -integration stand bei der Jahreshauptversammlung des Kinderschutzbundes nicht nur in Form der Reportage über die Geschichte von Khaled im Mittelpunkt.

„Wir haben in diesem Jahr bereits mehr als 30 Flüchtlingspaten ausgebildet“, sagte Petra Backhoff vom Vorstandsteam. Partner dabei war die medizinische Flüchtlingshilfe Bochum. Deren Mitarbeiter Christian Cleusters gab in der Versammlung in einem Vortrag Einblicke in die Problematik der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und stellte die Möglichkeit von ehrenamtlichen Vormundschaften vor.

Vorstandswahlen einstimmig

„Wir brauchen eine Willkommenskultur“, betonte Backhoff, „und wir brauchen ein Ankommensmanagement.“ Mit den Paten habe sich der Kinderschutzbund zur Aufgabe gemacht, Flüchtlinge an die Hand zu nehmen. „Sie brauchen Begleitung – Menschen, die ihnen zeigen: ,Schön, dass du da bist’“.

Eine, die sich seit über 30 Jahren im Kinderschutzbund engagiert, wurde in der Jahreshauptversammlung im „Bärti“ besonders gewürdigt. Bärbel Schulz besuchte Jahre lang Kinder, die von ihren Eltern nicht besucht wurden, im Helios Krankenhaus und hat sich viele Stunden deren Belangen gewidmet. Bereits mit der Eröffnung des ersten „Bärti“-Ladens an der Südstraße übernahm sie die Leitung des Teams, das sie über viele Jahre führte. „Heute ist sie überall dort anzutreffen, wo Not an der Frau ist und es etwas zu organisieren gibt“, erklärte Petra Backhoff. „Sie ist insgesamt zwölf Mal für den reibungslosen Ablauf des 5000-Teile-Marktes zuständig gewesen. Kurzum: Die gute Seele, die sich jeder Verein nur wünschen kann.“ Marlies Herterich, die Vorsitzende des Landesverbandes NRW, bedankte sich gemeinsam mit Petra Backhoff und Sabine Spruth vom Vorstandsteam bei Bärbel Schulz.

Gewählt wurde auch. Das fünfköpfige Vorstandsteam setzt sich für die kommenden zwei Jahre zusammen aus Birgit Asmuth, Ingrid Kosciankowsky, Gaby Reisberg, Sabine Spruth und Petra Backhoff. Die Wahl erfolgte einstimmig.