Kein Problem bei Kirmes mit B7-Umleitung

Um 14 Uhr fällt am Dienstag vor der Kirmes der Startschuss für die Schausteller. Dann wird auch in diesem Jahr der Tummel geschlossen.
Um 14 Uhr fällt am Dienstag vor der Kirmes der Startschuss für die Schausteller. Dann wird auch in diesem Jahr der Tummel geschlossen.
Foto: WP

Gevelsberg..  Die Gevelsberger Kirmes soll keine Probleme mit der Umleitung wegen der Bauarbeiten auf der B7 in Ennepetal bekommen. Die Fahrzeuge werden wegen der einseitigen Sperrung bekanntlich durch den Engelbert-Tunnel und über die Rosendahler Straße umgeleitet. Damit würden die Fahrzeuge sozusagen mitten durch die Kirmes fahren, wenn es keine andere Lösung gebe. „Wir haben dem Landesbetrieb Straßenbau schriftlich mitgeteilt, dass der Engelbert-Tunnel ab dem 19. Juni nicht mehr benutzt werden kann“, erklärte Reinhold Lorch, Chef der Technischen Betriebe der Stadt Gevelsberg in der letzten Ratssitzung nach einer grundsätzlichen Anfrage von Heiko Schack von der FWG/FDP.

Termin lässt sogar noch Luft

Zu diesem Wochenende im Juni plane der Landesbetrieb sowieso, die einseitige Sperrung an der Baustelle auf der Bundesstraße durch eine Ampelanlage vorläufig zu ersetzen. Der Termin lässt sogar noch Luft. Das größte Fest des Jahres der Gevelsberger wird in diesem Jahr am Freitag, dem 26. Juni, mit dem Anblasen an der Kirmesmauer gestartet. Die Sperrungen für den Aufbau der Fahrgeschäfte erfolgen traditionell am Dienstag davor, also in diesem Jahr am 23. Juni.

Später wird an der Baustelle wieder auf eine einseitige Sperrung umgestellt. Auf jeden Fall soll vermieden werden, dass die „Milsper Straße klammheimlich als Umleitungsstrecke genutzt wird“, verspricht Bürgermeister Claus Jacobi - auch wenn es nur während der „schrägsten Kirmes Europas“ sein sollte.