IG BAU half Beschäftigten in 2330 Fällen

Ennepe-Ruhr..  In rund 2.330 Fällen half die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im vergangenen Jahr Beschäftigen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis bei Problemen rund um den Arbeitsplatz.

Dabei waren Kündigungen, nicht korrekt oder gar nicht gezahlte Löhne, vorenthaltenes Urlaubsgeld und unbezahlte Überstunden, aber auch Insolvenzen, Mobbing, Abmahnungen, Zeugnisformulierungen und Versetzungen klassische Themen. Auch im Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie boten die Arbeits- und Sozialrechtsexperten der IG BAU den Beschäftigten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis Unterstützung – etwa wenn es um Rentenberechnungen oder Krankenkassenleistungen ging.

Mindestlohn wird neues Thema

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd, Ewald Thiel, spricht von einem „Run“ auf die Rechtsberatung. Er geht davon aus, dass dieses Jahr neu auch Anfragen zum Thema Mindestlohn dazukommen werden.

Ob auf dem Bau oder im Dachdeckerhandwerk, ob im Garten- und Landschaftsbau oder in der Gebäudereinigung: Der Gewerkschafter rät allen Beschäftigten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, „sich weder von Chefs noch von Behörden in Streitfällen einschüchtern zu lassen, wenn es um ihr gutes Recht geht.“