Hund macht es sich auf Bahngleisen gemütlich

Hattingen..  Mit einem unerlaubten Aufenthalt in den Gleisen hatten es Einsatzkräfte der Bundespolizei am vergangenen Mittwoch, 15. April, zu tun. Ein Triebfahrzeugführer auf der Bahnstrecke Hattingen-Oberhausen hatte einen größeren Hund in den Gleisen gemeldet.

Als die Beamten die Strecke im Bereich der Straße am Knäppchen absuchten, trafen sie auf den Australian Shepherd. Dieser hatte es sich neben den Gleisen, auf einem Kabelschacht gemütlich gemacht. Vermutlich weil er wusste, dass er sich eigentlich nicht in den Bahngleisen aufhalten durfte, ergriff der „Streuner“ beim Anblick der Bundespolizisten die Flucht.

Kurze Verfolgung ins nahegelegene Wohngebiet

Nach kurzer Verfolgung, welche die Polizeibeamten in ein nahegelegenes Wohngebiet führte, konnte der Hund, der kurz zuvor noch sein „Unwesen“ in den Gleisen getrieben hatte, hinter einer Scheibe eines Wohnhauses entdeckt werden. Wie sich herausstellte, war er durch ein Kellerfenster „getürmt“.

Mit einem Verwarngeld in Höhe von 25 Euro muss der tierische Ausreißer allerdings nicht rechnen. Zu einer Streckensperrung und Zugverspätungen kam es nicht.