Honigsüßer Imker-Tag
20.06.2007 | 09:35 Uhr 2007-06-20T09:35:37+0200Ennepetal. (Lo) Die Natur erleben, immer wieder Neues entdecken und sich nützlich machen - so sieht die Arbeit der Imker aus. Am Lehrbienenstand präsentierten sich jetzt die Mitglieder des Voerder Imkervereins und luden Interessierte zum Honigschlecken u
"Wussten Sie, dass meine Frau viel weniger Probleme mit ihrer Pollenallergie hat, seit sie jeden Morgen einen Teelöffel Honig isst", macht Vorsitzender Karl-Heinz Hielkema eine niesende Frau auf die heilende Wirkung des Honigs aufmerksam. Getreu dem Motto "Gesund und lecker in den Tag" soll der Honig dem Immunsystem helfen. Seine Hand könne Karl-Heinz Hielkema dafür nicht ins Feuer legen, doch der Versuch würde sich lohnen. Auf jeden Fall sollte es Honig aus der heimischen Region sein, wie der Imker bereits im Interview mit der WP erklärte (Ausgabe vom 14. Juni).
An beiden Tagen war die Resonanz auf das Angebot der Imker sehr gut. Es gab viele neue Anfragen für den Verein und Fragen rund um die Imkerausrüstung. Die Kosten für die Anfangsausrüstung liegen bei etwa 150 Euro.
Die Bienensaison läuft nach Angaben der Bienen-Spezialisten aus der Klutertstadt in diesem Jahr sehr gut. Im Schaukasten, der vor gerade einmal vier Wochen besetzt worden sei, hatten rund 30 000 Bienen zehn Waben ausgebaut. Königinnen gab es in einem anderen kleineren Kasten zu sehen.
Welchen Honig die Gäste mitnehmen wollten, konnten sie nach Geschmacksproben, auswählen. "Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Sorte er bevorzugt. Dabei können wir kaum helfen. Meistens bevorzugen Kinder Rapshonig. Ältere Menschen stehen dagegen eher auf Waldhonig, aber das kann man alles nicht pauschalisieren", wusste Hielkema.
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