Hitze sorgt für Feuerwehreinsatz an Schule

Schwelm..  Für die Feuerwehr in Schwelm gab es Donnerstag einiges zu tun. 8.45 Uhr: Das Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen mit dem Rettungsdienst wurden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastkraftwagen und einem Pkw zur Hattinger Straße alarmiert. Aufgrund der unklaren Lage wurde die Feuerwehr mitalarmiert, musste aber vor Ort nicht umfänglich tätig werden. Sie sicherte die Unfallstelle nur bis zum Eintreffen der Polizei ab. Im Einsatz waren drei Fahrzeuge und neun Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Eingesetzt waren die hauptamtliche Wachbesatzung sowie die Kräfte aus den Häusern an der August-Bendler-Straße. 15.42 Uhr ging es für die Kräfte zu einer Schule am Ländchenweg. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach einer Erkundung stellte sich ein Wärmestau im Bereich einer Lichtkuppel in Folge der extremen Sonneneinstrahlung und Außentemperaturen als Ursache der Fehlauslösung heraus. Die Einsatzstelle konnte schnell an einen Verantwortlichen übergeben werden. Eingesetzt waren 14 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen. Neben der hauptamtlichen Wachbesatzung wurden ehrenamtliche Einsatzkräfte der Löschzüge Stadt und Winterberg sowie der Einsatzführungsdienst alarmiert. 16.57 Uhr wurde Gasgeruch in der Markgrafenstraße gemeldet. Der betroffene Keller wurde von einem Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz kontrolliert und es wurden Messungen durchgeführt, die allerdings ohne Ergebnis blieben. Der Keller wurde belüftet und die Einsatzstelle an die AVU Netz GmbH als zuständigen Gasversorger übergeben, die weitergehende Messungen durchführte. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräften vor Ort. Eingesetzt waren neben der hauptamtlichen Wachbesatzung ehrenamtliche Einsatzkräfte der Tagesmelderschleife. Auf der Rückfahrt vom Gasgeruch wurden der Einsatzleitwagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug zu einem weiteren Einsatz in die Kolpingstraße alarmiert. Dort sollte die Straße eingesackt sein. Gefunden wurde ein etwa 20 cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von ebenfalls etwa 20 cm, dass letztendlich nur abgesichert wurde. Eingesetzt waren neun Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen.

Insbesondere die Einsätze unter schwerem Atemschutz stellen bei der derzeitigen Wetterlage eine enorme körperliche Belastung für die Einsatzkräfte dar und sind eine besondere Herausforderung.