Hier kassiert der Bürgermeister
22.04.2010 | 19:13 Uhr 2010-04-22T19:13:00+0200
Ennepetal. Als hätte er nie etwas anderes gemacht: Sicher, schnell und zudem noch humorvoll kassierte Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen genau 60 Minuten beim DM-Markt in der Passage am Markt für einen guten Zweck. Die Einnahmen beider Kassen, die in einer Stunde erzielt wurden, gehen komplett an den
Über Bemerkungen wie „Verdient ein Bürgermeister so wenig, dass er sich was dazuverdienen muss?”, lächelte Wiggenhagen. Ein Kind fragte: „Warum hast du keinen weißen Kittel an?” Nonstop zog der Bürgermeister Waren des Drogeriemarktes über den Scanner. Scheckkarten, Payback-Karten und Foto-Rückbuchungen bereiteten Wiggenhagen keine Probleme.
»Super gemacht, Probe bestanden, er ist eingestellt«
Es war eine fröhliche Stunde. Für viele Käufer brachte sie regelrecht Einkaufsspaß. „Super gemacht, Probe bestanden, er ist eingestellt”, so Filialleiterin Brigitte Grobe, die die Idee für die gute Sache hatte. „Wir sind integriert in Ennepetal, wir gehören dazu, so wollen wir uns auch sozial engagieren”, betonte Grobe. Seit zweieinhalb Jahren wird der Tafelladen unterstützt. Dankbar dafür zeigt sich Karin Nebel, die immer wieder Ware abholen kann.
Grobe: „Wiggenhagen hat spontan zugesagt, als ich anfragte.” Der Bürgermeister erhielt Unterstützung durch Grazia Grassiccia. Kunden, die die Nachbarkasse ansteuerten, lockte er mit „Kommen sie zu mir!” Und dann ganz charmant: „Beehren sie uns bald wieder."
Das Ende vom Lied, das heißt von der guten Tat, waren Einnahmen von mehr als 1.000 Euro, die Brigitte Grobe auf 1.100 Euro aufstockte. Karin Nebel war platt: „Eine tolle Sache, ich bin überrascht.”
Keine Schweißperlen trotz des Andrangs, ein Käffken zwischendurch – ein souveräner Kassierer, unser Bürgermeister. Nach einer Stunde meinte er: „Jetzt, wo ich es perfekt kann, ist Schluss.”
Eine neue Aufgabe könnte aber bald auf ihn zukommen: „Sie können auch gern mal bei uns eine Stunde eine Kosmetikberatung durchführen", schmunzelte das benachbarte Apotheken-Team.
13:42
17 von FrankWittig
Ich kann aber jetzt wirklich nichts dazu, dass Sie und Ihr Mitkommentator ein Discounterfreak sind.
Ansonsten scheinen Sie ein rechter Witzbold zu sein, welcher das Ennepetaler Syndrom hat.
21:51
Red Baron,
hier hat doch niemand etwas schön geredet.
Nur einige dümmliche Kommentatroren haben sich abfällig über eine soziale Aktion geäußert.
Wenn Sie behaupten 90% ihres Einkaufsvolumens nicht in Enneptal auszugeben, so fragen sich sicherlich alle was Sie den so einkaufen ?
Vielleicht einen neuen Mercedes oder Porsche ?
Den bekommt man allerdings nicht in Ennepetal.
Ihre Krankheit und auch die von Franz scheint die Dummheit zu sein und die ist bekanntlich nicht heilbar.Dagegen gibts auch nichts von Ratiopharm.
16:42
Irgendwie ist das nicht mehr heilbar.Da gehen Einzelhändler ohne Ende, Bürger drehen der Stadt den Rücken zu und es ist alles in Butter. Anstatt sich den Problemen zu stellen, wird etwas herbei geredet was so nicht ist.
Und wenn der BM mal für den Tafelladen, was ich allerdings gut finde, die Kasse macht, wird das sofort zum Anlass genommen, alles schön zu reden.
90% meines Einkaufsvolumens gebe ich auswärts aus. Nicht weil ich etwas gegen Ennepetal habe, sondern weil ich in Ennepetal die Waren nicht bekomme.
14 von Black Knight
Da gibt es bestimmt was von Ratiopharma gegen Ihre Krankheit.
23:39
Black Knight lieber Rot also Schwarz
schau dir Gevelsberg an SPD Hochburg und eine Funktioniere Innenstadt... Also erstmal überlegen und dann das dumme christliche Geschwätz rausholen
Die CDU wird untergehn in NRW - Versprochen!
Die Bürger sind nicht so dumm wie Frau Merkel und ************** meinen.
21:43
Selten so sinnleere Kommentare gelesen wie von Red Baron und Kurt.
Einfach niveauloses Gerede von diesen Roten.
21:41
schon mal geschäfte gesehen, die ohne käufer auskommen? ich nicht. wo gehen denn ennepetaler einkaufen? jedenfalls nicht in milspe. hier stänkern sie nur rum.
10:36
Seit Ende vorigen Jahres haben in Milspe sechs Geschäfte dicht gemacht. Ich finde, dass ist eine gute Leistung des Citymanagement. Jetzt haben die noch zwei Jahre Zeit den Rest der Geschäfte abzuwickeln.
21:11
Naja Ennepetal geht ja sowieso den Bach runter.
Bald gibt es eh kein einziges Fachgeschäft mehr in Ennepetal... Auch das neue EZ ist davon betroffen. Mc Geiz ist schon weg, und als nächstes kommen auch noch Askania, Rewe sowie Rossmann. Dann kann der Herr Bürgermeister bei irgend einen Friseur
Haare schneiden für eine guten Zweck und bei Aldi & Co kassieren. Die Stadt geht zu Grunde
Viel Spass noch
22:07
Der DM-Markt engagiert sich vorbildlich für den Tafelladen, die nette Aktion mit dem Bürgermeister, die Frau Grobe initiierte, gelang; alle Beteiligten sind zufrieden. Warum dann Hypersensibilität, Oberlehrer-Attitüden und Binsenweisheiten bei den Kommentatoren?
17:37
Hat irgend ein Bürgermeister, jemals eine solche Aktion gestartet? *8 hat doch vollkommen Recht, für manche ist egal, was W.W. unternimmt oder macht, Hauptsache, es kann wieder gemosert werden.
Schon mal daran gedacht, dass es um den Tafelladen geht?
Hat schon jemand beobachtet, wie viele Menschen mittlerweile diese Dienstleistung in Anspruch nehmen bzw. müssen?
Und übrigens, dass kann uns allen schneller passieren, als wir es denken und wünschen würden.
Also, erst einmal nachdenken Herr Henning, bevor Sie so einen Schwachsinn von Franck Ribery hier einstellen, oder sollte der nach Ennepetal gezogen sein, was ich nicht mit bekommen habe?
Angebliche Bordellbesuche mit dem Besuch in einem Tafelladen zu vergleichen, setzen 6, das ist das mindeste was man / frau von Ihnen erwarten kann. Wie weit muss Mann gekommen sein, um einen solchen Vergleich zu ziehen?