„Herr Hugendick, ick könnt Dir knutschen“

Neuer Wirbel in der Kunstrasen-Diskussion..  Na, das nenne ich mal einen interessanten Artikel, hatte ich doch erst Ende April in einem Leserbrief auf diesen Platz aufmerksam gemacht und gefragt, warum dieser nicht umgebaut wird.


Interessanterweise hat angeblich keiner (!) der Sportverantwortlichen vom VfB und SpvG Linderhausen diesen Sportplatz im Blick gehabt? Das wundert schon, denn zur noch aktiven Fußballzeit meines Sohnes beim VfB wurde immer wieder laut darüber nachgedacht, warum man nicht „An der Rennbahn“ einen Kunstrasenplatz aufbaut ...


Bautechnisch scheint es realisierbar zu sein. Sollte jetzt noch die Kostenseite unterhalb derer vom Projekt „Sportpark Nord“ liegen, stellt sich für mich die Frage, wie schnell die Schwelmer Verantwortlichen ein Ja zum „Projekt Kunstrasenplatz: An der Rennbahn“ finden. Nach der „... teils hitzigen Diskussion darüber, wie diese Information zu bewerten ist, ...“ schwant mir allerdings nichts Gutes.


Gut im Sinne der Gebühren- und Steuerzahler wäre es, die weiteren Diskussionen nicht hinter verschlossenen Türen zu halten, sondern offen zu kommunizieren. Immerhin geht es hier um Geld, das auch aus der klammen Stadtkasse mit einfließen wird und nicht darum, seine „Sportpark Nord“-Idee mit allen Mitteln durchzudrücken.


Zum Schluss meines Leserbriefes schrieb ich, dass in Schwelm immer mehr zugebaut wird und man demnächst beim Wandern „Rund um Schwelm“ nur noch auf Häuser im Tal schaut. Was schreibt Herr Hugendick: „Ist es sinnvoll, Wohnungen zu bauen? Die Antwort lautet: Nein.“ Wenn ich nicht ein verheirateter Mann wäre, ich würde sagen: „Herr Hugendick: ick könnt Dir knutschen.“
Friedemann Schmidt, Schwelm