Haus Ennepetal: Sanierung würde 10 bis 15 Millionen kosten

Ennepetal..  Die Sanierung des Hauses Ennepetal würde nach Schätzungen des Ennepetaler Architekten Peter Stiller etwa 10 bis 15 Millionen Euro kosten.

Das habe er in der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrates der Kluterthöhle und Freizeit Verwaltungs- und Betriebs-GmbH & Co.KG erklärt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Das Gremium hatte sich am Dienstag mit den verschiedenen künftigen Nutzungs- und Sanierungsszenarien für das Haus befasst.

Neubau eine denkbare Alternative

„Es will sicherlich gut überlegt sein, ob man einen zweistelligen Millionenbetrag in die Sanierung eines fast 40 Jahre alten Gebäudes steckt, oder ob man an dieser Stelle nicht besser noch mehr Geld in die Hand nimmt und direkt einen Neubau errichtet, der sich in seiner Ausgestaltung und Funktionalität mehr an den heutigen Gegebenheiten orientiert“, meinte Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen, der zugleich auch Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, nach der Sitzung. Es sei aus seiner Sicht festzuhalten, „dass sich wirklich niemand, auch ich nicht, leicht tut mit den hier zu treffenden Entscheidungen.“ Unbestritten für den Aufsichtsrat sei die hohe Akzeptanz und die Bedeutung des Gebäudes für die Ennepetaler Bürgerinnen und Bürger.

Weitergehende Beratungen in Kürze

Letztendlich sei der Aufsichtsrat einmütig der Meinung, heißt es in der Mitteilung weiter, dass man diese wichtige Entscheidung nur in engem Zusammenhang mit der Weiterentwicklung und zeitnahen Fortschreibung des städtischen Gebäudekonzeptes treffen wolle. Nur hier bestehe die Möglichkeit der Prüfung, ob und gegebenenfalls welche jetzigen Nutzungen des Hauses Ennepetal zukünftig auch an eine andere Stelle verlagert werden könnten. „Wir werden diese Beratungen in Kürze beginnen und ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam zu zukunftsfähigen Entscheidungen kommen, die sicherlich auch noch in meiner Amtszeit getroffen werden“, erklärte Wilhelm Wiggenhagen.