Hartmut Köhler verabschiedet
12.02.2012 | 17:28 Uhr 2012-02-12T17:28:00+0100Ennepetal. Wehmut und Freude lagen in der bis bis auf den letzten Platz besetzten Aula des Reichenbach-Gymnasiums nah beieinander. Wehmut, dass Hartmut Köhler nach über 30-jähriger äußerst fruchtbarer Arbeit den Vorsitz der Ennepetaler Kulturgemeinde abgab und Freude darüber, dass mit Beatrix Adam eine Nachfolgerin gefunden wurde und somit die Kulturgemeinde weiter lebt. Mit Hartmut Köhler wurde auch seine Frau Ina und die bisherigen Vorstandsmitglieder Ursula Schneider (Kassiererin), Helga Thomas (Schriftführerin) – sie war an dem Abend verhindert – und die Beisitzer Christa Bioly, Erhard Breyer, Heinz J. Klapproth; Jürgen Koke, Martin Moik, Horst Russmann und Ruth Siebrasse verabschiedet.
Mit treffenden Worten schilderte Martin Moik die Person und die Persönlichkeit Hartmut Köhlers, der mit ganzen Herzen die Kulturgemeinde verkörpert. Dann gab es Außergewöhnliches. Martin Moik rief dazu auf und alle Besucher sagten aus vollem Herzen dem scheidenden Vorsitzenden „Danke“. Anschließend gab es vom alten Vorstand ein wunderbares Geschenk für Köhler: ein Buch mit Grußworten von 89 Referenten der Kulturgemeinde (überwiegend im Kulturleben sehr bekannte Persönlichkeiten).
Auch die neue Vorsitzende Beatrix Adam dankte Köhler „für all das, was Sie getan haben.“ Beatrix Adam ging auch die von Ina Köhler im Stillen geleistete Arbeit ein, ebenso auf das engagierte Wirken der Kassiererin Ursula Schneider. Der gesamte alte Vorstand erhielt auf der Bühne von den neuen Vorstandsmitgliedern Blumen überreicht. Neu im Vorstand sind neben Beatrix Adam Stefan Juchert (Geschäftsführer/Aula-Technik), Susanne Magister (Schatzmeisterin), Katrin Pawlik (Schriftführerin/Literatur), Hans-Joachim Zeranski , Ulrich Montag, Meinolf Schütte, Uwe Krägeloh, Arno Adam und Elisabeth Lang (alle Beisitzer), Marlene Reick, Edith Jander, Elisabeth Strobach und Dorothee Mikuteit (alle Mitarbeiter).
Die Veranstaltung hatte noch nicht begonnen, da konnten sich die Besucher schon Worte des ehemaligen Vorsitzenden Köhler in Erinnerung rufen. Köhlers Lebensleistung war in kurzen Sätzen geschildert auf einem elektronischen Laufband zu lesen. Wenig später schilderte Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen die Arbeit Köhlers. Mit einer „ganz besonderen Note“ habe Köhler die Kulturgemeinde zum größten Verein in Ennepetal geführt. „Hartmut Köhler wurde zum Botschafter unserer Stadt“ sagte Wilhelm Wiggenhagen in ganz persönlichen Worten. Die Kulturgemeinde unter der Leitung Köhlers sei weit über Ennepetal hinaus zu einer Institution geworden. Immer habe Hartmut Köhler sich eingesetzt. „Ganzer Einsatz – großer Erfolg.“ So der Bürgermeister.
Wiggenhagen dankte mit der Überreichung des „Ehren-Fuchses“ der Stadt, das ist eine seltene Auszeichnung, die Ennepetal vergibt. Der Bürgermeister dankte auch Ina Köhler und Ursula Schneider.
Hartmut Köhler zitierte in seiner Dankesrede Martin Luther: „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch die Kraft dazu.“ Sein persönliches Motto gab Hartmut Köhler auch preis: „Arbeit ist dazu da, getan zu werden.“
Dann sprach Köhler liebevoll von seiner Frau Ina, dankte mit einem wertvollen Geschenk (Aalto-Vase) seiner Kassiererin Ursula Schneider für 25-jährige Mitarbeit und umarmte schließlich herzlich seine Nachfolgerin Beatrix Adam.
Schon Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen hatte zum Schluss seiner Rede gesagt: „Die Erfolgsgeschichte der Kulturgemeinde wird weitergeschrieben.“
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