Gute Ranzen für wenig Geld für Kinder aus armen Familien
28.04.2009 | 18:02 Uhr 2009-04-28T18:02:00+0200
Ennepetal. Die 2. „Ranzen-Aktion" des Kinderschutzbundes ermöglichte es abermals, dass Schulanfänger aus benachteiligten Familien ihren Wunsch-Tornister auswählen durften.
Bis zu 150 Euro kostet ein vernünftiger Tornister, hinzu kommen Bücher, Hefte, Mäppchen - eine Herausforderung für das Familienbudget. Da dieses Summe Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose kaum aufzubringen vermögen, war der Kinderschutzbund einmal mehr erfolgreich tätig, um finanzschwachen Familien einen Ranzenkauf zu ermöglichen
„Für manche Familien ist das gar nicht mehr zu stemmen", bemerkte Petra Backhoff vom Kinderschutzbund-Vorstandsteam, wobei auch Sabine Spruth und Bärbel Schulz die Kleinen mit Eltern erwarteten.
So sei die Idee zur „Ranzen-Aktion" auf der 1. Ranzenparty in der Sparkasse entstanden. Spontan sei dazu das Angebot des Gevelsberger Ranzen-Shop-Betreibers, der dem Kinderschutzbund einen Sonderpreis eingeräumt habe, gekommen. Durch Mittel vom Kinderschutzbund und eine Spende der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld konnte der Preis für die Tornister mit Inhalt auf 25 Euro gesenkt werden.
Die Kooperation mit der Job-Agentur, vertreten durch Anke Velten-Franke, habe hervorragend geklappt, freute sich Petra Backhoff. Die Job-Agentur verschickte Fragebögen und ermittelte so den Bedarf in den Familien bezüglich Schulranzen. Bei den Rückmeldungen stand fest: 12 Schulranzen werden günstig vergeben.
Als Bonbon obendrauf gab es noch 15 Gutscheine in Höhe von 10 Euro von einer ansässigen Milsper Buchhandlung, der für anzuschaffende Schulbücher genutzt werden könne.
Eine emotional
bewegende Aktion
Emotional bewegend sei es schon bei der letzten Ranzen-Aktion gelaufen, betonte Petra Backhoff, als kleine Knirpse stolz wie Oskar mit einem nagelneuen Wunschtornister den Kinderladen „Bärti” verlassen hatten.
Im Übrigen bescheinigte der Landesverband des Kinderschutzbundes dem Ortsverein Ennepetal Einzigartigkeit, eine derart gezielte Hilfe zu bieten, eben genau auf dem Punkt zu landen.
Dreizehn verschiedene Motive präsentierte der Ranzen-Shop-Betreiber. Da kann von rosa Elfen über Pferde bis hin zu schneeweißen Robben ziemlich alles auf dem kleinen Rücken getragen werden. Wohl glücklich mit ihrer Lieblings-Tonne aus "Bärti" kommend, werden die künftigen I-Dötzchen zugleich Sportbeutel, gefüllte Etuis und je nach Set Trinkfläschen und Brotdose dabei haben.Bis zu 150 Euro kostet ein vernünftiger Tornister, hinzu kommen Bücher, Hefte, Mäppchen - eine Herausforderung für das Familienbudget. Da dieses Summe Hartz-IV-Empfänger und Arbeitslose kaum aufzubringen vermögen, war der Kinderschutzbund einmal mehr erfolgreich tätig, um finanzschwachen Familien einen Ranzenkauf zu ermöglichen
„Für manche Familien ist das gar nicht mehr zu stemmen", bemerkte Petra Backhoff vom Kinderschutzbund-Vorstandsteam, wobei auch Sabine Spruth und Bärbel Schulz die Kleinen mit Eltern erwarteten.
So sei die Idee zur „Ranzen-Aktion" auf der 1. Ranzenparty in der Sparkasse entstanden. Spontan sei dazu das Angebot des Gevelsberger Ranzen-Shop-Betreibers, der dem Kinderschutzbund einen Sonderpreis eingeräumt habe, gekommen. Durch Mittel vom Kinderschutzbund und eine Spende der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld konnte der Preis für die Tornister mit Inhalt auf 25 Euro gesenkt werden.
Die Kooperation mit der Job-Agentur, vertreten durch Anke Velten-Franke, habe hervorragend geklappt, freute sich Petra Backhoff. Die Job-Agentur verschickte Fragebögen und ermittelte so den Bedarf in den Familien bezüglich Schulranzen. Bei den Rückmeldungen stand fest: 12 Schulranzen werden günstig vergeben.
Als Bonbon obendrauf gab es noch 15 Gutscheine in Höhe von 10 Euro von einer ansässigen Milsper Buchhandlung, der für anzuschaffende Schulbücher genutzt werden könne.
Eine emotional
bewegende Aktion
Emotional bewegend sei es schon bei der letzten Ranzen-Aktion gelaufen, betonte Petra Backhoff, als kleine Knirpse stolz wie Oskar mit einem nagelneuen Wunschtornister den Kinderladen „Bärti” verlassen hatten.
Im Übrigen bescheinigte der Landesverband des Kinderschutzbundes dem Ortsverein Ennepetal Einzigartigkeit, eine derart gezielte Hilfe zu bieten, eben genau auf dem Punkt zu landen.
Dreizehn verschiedene Motive präsentierte der Ranzen-Shop-Betreiber. Da kann von rosa Elfen über Pferde bis hin zu schneeweißen Robben ziemlich alles auf dem kleinen Rücken getragen werden. Wohl glücklich mit ihrer Lieblings-Tonne aus "Bärti" kommend, werden die künftigen I-Dötzchen zugleich Sportbeutel, gefüllte Etuis und je nach Set Trinkfläschen und Brotdose dabei haben.
16:41
Früher war es durchaus im Rahmen, dass für Sonderausgaben anlässlich einer Hochzeit, Kommunion/Konfirmation, Trauerfall oder auch Einschulung und Schulwechsel der Kinder eine Sonderzahlung bewilligt wurde. Diese Wiedereinführung fände ich gut.
Dennoch ist es auch gut, dass wenigstens manche Leute noch nicht den Überblick verloren haben und sich kümmern, dass die stolzen i-Dötzchen sich ihren eigenen Ranzen etc. aussuchen können.
12:43
Man kann schnell von Stolz reden, aber Menschen, die solche Geschenke nicht annehmen, möchten vielleicht nicht als Bettler dastehen.
Darunter sind bestimmt Einige, die die Tornister der älteren Geschwister auftragen.
Komisch in einem der reichsten Länder der Welt, das es offensichtlich nötig ist, das Armenküchen, Tafeln und durch Spenden finanzierte Aktionen wie Pilze aus dem Boden sprießen.
Bevor es hier wieder einige besonders Eifrige gibt, die mit dem Totschlagargument. Man soll darüber nicht viel diskutieren, sondern froh sein das es so etwas gibt kann ich nur sagen:
EIN ARMUTSZEUGNIS FÜR DIESE REPUBLIK!!
Eine Erhöhung der Hartz IV Sätze und Einmalzahlungen seitens des Staates wären eher angebracht, um den armen Menschen dieses Landes wenigstens ein bischen Würde zu lassen.
21:00
Tolle Aktion! Aber es wurden doch sicherlich mehr als ein Dutzend bedürftige Personen angeschrieben, die diese Chance nutzten. Was ist mit den anderen? Wieso wird die Hilfe nicht angenommen: Stolz oder schon andere Wege gefunden?
--
@Redaktion: Übrigens habt ihr den Beitrag gleich zweimal in einem Artikel eingestellt, einmal würde doch reichen, oder?
20:57
Mensch Frau Trapp, jetzt sind Sie aber arg überlastet. Schreiben Sie jetzt einmal für die WR und einmal für die WP und das alles untereinander.
Ich glaube wir sehen fürchterlichen Zeiten entgegen.