Großer Spaß auch für Erstschießer

Der Altenvoerder Schützenverein veranstaltete am Samstag, 18. April 2015, sein Bürgerschießen im Vereinsheim am Gerodden. Foto: Angelika Trapp, honorarpflichtig
Der Altenvoerder Schützenverein veranstaltete am Samstag, 18. April 2015, sein Bürgerschießen im Vereinsheim am Gerodden. Foto: Angelika Trapp, honorarpflichtig
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Ennepetal..  Das traditionelle Bürgerschießen beim Altenvoerder Schützenverein brachte am Samstag eine Menge Spaß. Die Scheibe war auf dem Freiluftschießstand 100 Meter weit entfernt, dennoch erzielten auch Ungeübte recht manierliche Ergebnisse.

Eine tolle Stimmung herrschte am Gerodden. Anleitung zum Schießen gaben unter anderen Jugendleiter Dirk Biesenbach sowie Peter Conrad, Achim Thomann und Manfred Pleger. Man konnte vielen Teilnehmern bescheinigen, dass sie sich geschickt anstellten, wie Stefan Paßmann aus Sprockhövel, der das letzte Mal bei der Bundeswehr im Jahr 1990 ein Gewehr in der Hand hatte.

Die Wertungsscheibe von Bürgermeisterkandidatin Imke Heymann sah etwas besser „durchlöchert“ aus als die des Ehemannes Daniel, der sich freute, zumindest die Scheibe getroffen zu haben. Klar war, dass der Spaß im Vordergrund stand.

Tipps für die Anfänger

Zahlreiche „Erstschießer“ wurden zunächst mit dem Kleinkalibergewehr vertraut gemacht. Wichtig sei, so Peter Conrad, die Auge/Hand-Koordination. Anhand der Scheibe, die nach dem Schießen einem Schweizer Käse ähnelt, könne man erkennen, wo der Schütze Fehler gemacht habe. So gebe es Atemfehler – ebenso an der Scheibe erkennbar –, die das Ergebnis negativ beeinflussen. Und den Stand der Füße, den man einmal eingenommen habe, dürfe man nicht verändern. „Wie lange dauert es, bis der Schuss die Scheibe erreicht?“, wurde Conrad gefragt. „Wir hören den Knall, da ist er hinten schon angekommen. Das geht von jetzt auf gleich“, schmunzelte wissend der ehemalige Sportleiter Conrad, der das Amt an Fabian Feldhaus (Stellvertreter Kevin Haberland) abgegeben hat. „Luft anhalten, Druckpunkt suchen – und dann die Zehn treffen“, ermutigte immer wieder Dirk Biesenbach die Anfänger. Man brauche Fingerspitzengefühl, um auszulösen, so Biesenbach.

Auf die drei Erstplatzierten warteten jeweils funkelnde Siegerpokale sowie eine 1,5-Liter-Flasche Sekt. Bei den Damen gewann Stefanie Hansen (96 Ringe) vor der Zweitplatzierten Yasemin Kizilasan und der Dritten Martina Winterhoff (beide 90). Bei den Herren zielte Jens Ziegler (93) am besten. Zweiter wurde Tim Peters und Dritter Jörg Peters (beide 92). Die Siegerehrung am Abend nahmen Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen und dessen Stellvertreter Manfred Drabent vor.

Es gab Kaffee und Kuchen und auf der idyllisch gelegenen Schützenanlage konnten sich die Besucher bei strahlendem Sonnenschein Grillwurst und Pommes schmecken lassen.