Großartige Jubiläumsshow von „Smithy“

Beim Jubiläumskonzert ging es auf der Bühne ausgelassen zu.
Beim Jubiläumskonzert ging es auf der Bühne ausgelassen zu.
Foto: Katrin Böcker

Schwelm..  Eine riesige Jubiläumsfeier mit Freunden, Wegbegleitern, alten und neuen Fans: Die Band „Smithy“, seit Jahren eine feste Größe im Ennepe-Ruhr-Kreis, feierte am Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen in der Eventhalle. Neben dem Spaß an der Musik stand dabei auch die gute Sache im Vordergrund.

Im Vorverkauf waren bereits alle Karten vergriffen:1200 Gäste aus allen Altersklassen strömten in die Konzerthalle. „Smithys“ Jubiläumsshow war der Höhepunkt am Samstagabend in Schwelm. Spätestens in dem Moment, in dem die ersten Klänge der Musik ertönten, hielt es kaum jemanden mehr auf den Bänken im hinteren Teil der Halle. Um die Bühne hatte sich eine riesige Menschentraube gebildet, die mitsang, mitklatschte und vor allem ausgelassen mitfeierte.

Wiedersehen mit alten Bekannten

Von Adele bis Pink Floyd, von U2 über die Ärzte bis hin zu Herbert Grönemeyer zeigte die Rock-Coverband ein breites Repertoire aus 25 Jahren Bandgeschichte. Unterstützt wurde sie dabei von den „Chorellis“, dem Unterstufenchor des Reichenbachgymnasiums.

Ein Wiedersehen gab es mit fünf ehemaligen Bandmitgliedern. Sechsmal hat die Konstellation von „Smithy“ im Laufe der Jahre gewechselt - doch dass auch die Ehemaligen die Lust an der Musik nicht verloren haben, stellten sie beim Jubiläumskonzert eindrucksvoll unter Beweis: Ihre Gastauftritte rissen die Menge genauso mit wie die der Band selbst. Einzig Bandgründer Reiner Schmidt musste der Bühne fernbleiben: Erkältung. Als es im Vorfeld an die Planung des Konzerts ging, war für die Band schnell klar gewesen: Der Erlös soll an einen guten Zweck gespendet werden. „Smithy“ verzichteten auf den Gewinn aus dem Kartenverkauf. Die Miete für die Halle erstattete Besitzer Israfil Erkilic der Band. Alle weiteren Ausgaben für Security, Veranstaltungstechnik et cetera, wurden auf Sparflamme gehalten „Wir sind fast alle Familienväter“, sagt Sänger Lutz Otto, „und sind der Meinung, dass Kinder unsere Zukunft sind.“ Das Spendengeld solle deshalb Institutionen, die sich um das Wohl von Kindern kümmern, zugute kommen. Noch muss etwas kalkuliert werden, klar ist aber schon, dass ein Großteil in den Neuaufbau des Ökumenisches Hospizes Emmaus in Gevelsberg fließen wird. Wenn die Endsumme feststeht, wird die Band noch drei weitere Institutionen aus Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal auswählen, die Geld erhalten. „Diese Städte haben uns am meisten unterstützt.“