Gesundheit und Soziales größter Aufgabenbereich im Ennepe-Ruhr-Kreis

Gevelsberg..  „Gesundheit und Soziales“ ist einer der größten Aufgabenbereiche des Ennepe-Ruhr-Kreises. Das die Steuergelder dafür gut angelegt sind, steht für den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Olaf Schade außer Frage.

Deshalb macht er sich als gemeinsamer Kandidat von Sozialdemokraten und Grünen für das Landratsamt auch ein persönliches Bild von Spezialangeboten der sozialen Träger. Jetzt besuchte er die „Villa Elberfeld“ in Gevelsberg, in der autistische Menschen mit dem Asperger Syndrom wohnen und von der Arbeiterwohlfahrt (AWo) EN betreut werden.

Der Bedarf von Hilfs- und Unterstützungsangeboten für diesen Personenkreis steigt deutlich an, erläuterte AWo-Kreisvorsitzender René Röspel. Nach dem „Haus Sonnenschein“ in Gevelsberg-Asbeck, spezialisiert auf autistische Menschen mit dem Kanner Syndrom, hatte die AWo vor zwei Jahren das Wohnhaus für Menschen mit Asperger Autismus eröffnet. „Diese Menschen sind in der Regel sehr intelligent, in vielen Bereichen ausgesprochen leistungsfähig und besitzen zum Teil überdurchschnittliche Fähigkeiten“, sagte Einrichtungsleiter Marc Förster, „aber sie haben deutliche Defizite im Kommunikations- und Sozialverhalten.“

Olaf Schade, begleitet von der stellvertretenden Landrätin Sabine Schmidt-Kelm, besuchte auch den direkt neben an gelegenen „Vicus-Treff“ mitten im attraktiven Altstadtwohngebiet von Gevelsberg, wo ihn Menschen mit Behinderung im Rentenalter herzlich begrüßten.