Gemeinderat setzt sich für Bürgerbegehren ein

Ennepetal..  Der Gemeinderat der Herz-Jesu-Gemeinde hat sich bei der Gemeindeversammlung am Sonntag für das Bürgerbegehren „Katholische Grundschule Ennepetal bleibt im Stadtzentrum“ stark gemacht. Bei dem Treffen im Beisein von Probst Dudek ging es aber nicht nur um aktuelle Themen, die die katholische Gemeinde bewegt, sondern auch um den Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick darauf, was die 6000 Mitglieder erwartet.

Rege Diskussion

Noch laufe es gut mit den Kirchensteuereinnahmen, doch mit schlechteren Zeiten sei zu rechnen, erklärte Probst Dudek und informierte darüber, dass sich aus diesem Grund eine Arbeitsgruppe gebildet habe, die sich mit den kirchlichen Gebäuden in der Pfarrei, zu der auch Gevelsberg und Schwelm gehöre, auseinandersetze und Möglichkeiten zum Sparen suchen soll. Für den Fall der Fälle, wie Michael Nieder betonte. Außerdem: „Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“

Gut angekommen ist der monatliche Familiengottesdienst, der neu im Kirchenprogramm ist. Der vor etwa einem Jahr neu gewählte Gemeinderat freute sich am Sonntag über die rege Diskussion und das den Kirchenbelangen entgegengebrachte Interesse im Gemeindehaus. Darin ging es unter anderem auch um das eher ungewöhnliche Konstrukt, dass ein Diakon auch Koordinierungsaufgaben in einer Gemeinde übernimmt. Michael Nieder trat am 1. Dezember 2013 die Stelle an. Ein Konzept, das in der Gemeinde aufgeht, so das allgemeine Fazit.