Geheime Gärten in Amsterdam

Ennepetal..  „Geheime Gärten Amsterdam“ heißt es am kommenden Freitag, 17. April, bei der Kulturgemeinde. Sabine Mey-Gordeyns (Eindhoven/NL) wird in der Reihe „Weltsichten“ mit einer Multivision Entdeckungen und Begegnungen hinter historischen Giebeln präsentieren.

Im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter, rückte Amsterdam als Handels- und Finanzzentrum in den Mittelpunkt der Welt. Das Stadtbild des 2010 zum Weltkulturerbe ernannten Grachtengürtels ist heute noch wesentlich von den prächtigen historischen Fassaden der Kaufleute geprägt. Und wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was sich wohl hinter diesen jahrhundertealten Zeugnissen des Reichtums verbirgt...

Drei Jahre lang haben liebenswerte Amsterdamer die Türen zu ihren verborgenen Gärten geöffnet, die ansonsten für Besucher verschlossen bleiben.

Grüne Kleinode

Der Weg zum Garten führt meist durchs stattliche Renaissance- oder Barockhaus und so haben jeder Garten und jedes Haus eine eigene persönliche Geschichte, die manchmal über Jahrhunderte hin dokumentiert ist. Entlang der grünen Kleinode führt der Vortrag nicht nur durch die wechselvolle Geschichte, sondern auch durch bunte Amsterdamer Straßenszenen in andere Stadtteile zu besonderen Menschen wie Wasserzigeunern, Designern, Lebenskünstlern und Guerillagärtnern. Prächtige Barockgärten, verrückte Dachgärten, Designergärten und Hausbootgärten zeigen sich so verschieden wie ihre Besitzer, die ihre Haus- und Gartengeheimnisse gelüftet haben.

Die Referentin Sabine Mey-Gordeyns studierte Betriebswirtschaft und Kunsttherapie. Seit einigen Jahren arbeitet sie als Autorin und Fotografin mit Schwerpunkt Natur- und Gartenfotografie und veröffentlichte mehrere Bücher.