Fuchs als Symbol für die Gemeinschaft

Zur 700-Jahr-Feier hat sich die Dorfgemeinschaft Rüggeberg selbst ein Geschenk gemacht. Nach dem Festgottesdienst wurde gestern am Rande des Marktplatzes, an der Ecke Sturmweg/Peddenöder Straße, ein kunstvoll gestalteter Fuchs enthüllt.

Die Hagener Malerin Bärbel Kreft, die zuvor bereits vier Füchse gestaltete, bemalte das Tier. Außerdem sind darauf die Vereine und Verbände aus dem Höhendorf mit ihren Wappen verewigt. Unter Moderation von Marion Tigges-Haar wurde die Enthüllung zu einem weiteren Fest innerhalb des Jubiläums und des Bauern- und Erlebnismarktes. Hartmut Hüttenhoff hatte ein Bläserensemble zusammengestellt, das die Feier einleitete und der Kinderchor von Conny Born-Maijer und Conny Weustenfeld sang Rüggeberg das Geburtstagslied „Wie schön, dass Du geboren bist“ und „Danke für diesen guten Morgen“. Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen erklärte, dass der Rüggeberger Fuchs der 61. in Ennepetal sei. „Es waren aber noch nie so viele Leute bei der Enthüllung dabei“, sagte er und hob die besondere Bedeutung der Skulptur hervor, die die Gemeinschaft symbolisiere.

Heimatvereinsvorsitzender Werner Balke, der die Fuchsaufstellung initiiert hatte, befasst sich zum „700-Jährigen“ auf unterhaltsame Weise mit der Zahl sieben. Rüggeberg sei einer von sieben Ortsteilen, schloss er. Das sei doch ein gutes Omen.