Fröhliche Musizierstunde

Schwelm..  Was sie in einem Schuljahr gelernt haben, zeigten Schülerinnen und Schüler von Musikschul-Lehrerin Simone Stöttner Verwandten und Freunden im Haus Martfeld. Und das war eine ganze Menge: Die Kleinsten spielten fröhliche Kinderlieder. Sie beginnen bei der Lehrerin für Klarinette und Saxofon, die auch im JeKi-Projekt der Schwelmer Grundschulen mitarbeitet, im 2. Schuljahr oft mit dem Saxonett. Das ist das ideale Einstiegs-Instrument für kleine Hände – schon mit Rohrblatt-Mundstück und wenigen Klappen, wie später bei Klarinette und Saxofon. Auch die Älteren hatten gut geübt und bewiesen bei Musik von Beethoven und Dvorak bis zu Pop-Songs und Filmmusik große Sicherheit, gute Blastechnik und oft schon feine Gestaltung. Alleine, im Duo oder im kleinen Ensemble mit oder ohne Begleitung durch ihre Lehrerin am Klavier spielten sie ganz selbstverständlich und hochkonzentriert vor den gut gefüllten Reihen. Gar nicht so einfach, die eigene Stimme zur CD-Begleitung von Orchester oder Big Band zu spielen: Einsätze, Tempo und Rhythmus müssen sogleich stimmen.

Auch Probleme gemeistert

Das ist eine gute Einübung ins Ensemble-Spiel. Sopran- und Alt-Saxofone und Klarinetten beherrschten Kinder ab der 3. Klasse, die zum Teil erst seit einem halben Jahr Unterricht haben, erstaunlich gut. Und wenn dann mal ein Instrument kickste, weil das Überblasen noch schwer ist oder ein Rohrblatt gerade nicht genügend angefeuchtet war, lernten die jungen Musiker, auch mit kleinen Problemen geschickt fertig zu werden.

An der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule betreut Stöttner Instrumental-Ensembles: Querflöte, Akkordeon, Gitarre und Klavier zeigten bestes Zusammenspiel mit der Lehrerin, die selbst zum Saxonett griff.

Herzlichen Applaus gab es für jeden und ein Weingummi belohnte nach getaner Arbeit.