Fragen Sie uns einfach

Schwelm/Gevelsberg/Ennepetal..  Warum ist in dem Wäldchen alles zugemüllt? Welche Begründung gibt es für das neue Tempolimit? Wann eröffnet denn nun das lange angekündigte Geschäft? Oder ganz aktuell: Warum ziehen bereits am 13. Februar etwa 1000 Kraniche über Ennepetal? Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem stellen sich viele Fragen. Wenn Sie, liebe Leser keine Antwort darauf finden: Fragen Sie uns!

Unter dem Motto „Ihre Frage – unser Auftrag“ möchten wir noch näher an den Themen sein, die Sie in ihrem Umfeld, vor Ihrer Haustüre bewegen. Kommen die einfach auf uns zu und fragen Sie nach. Dabei muss es sich nicht um große Skandale, politisch komplizierte Sachverhalte handeln, die von riesiger Bedeutung sind. Denn wir wollen auch Platz bieten für die kleinen Geschichten, für die Dinge, die jedem auffallen, die aber kaum jemand beantworten kann.

Etliche Kontaktmöglichkeiten

Hat das Thema öffentliche Relevanz, werden wir uns daran heften und recherchieren, bis wir wissen, was hinter diesem Sachverhalt, hinter dieser Skurrilität steckt.

Sollte Ihnen nun etwas unter den Nägeln brennen, können Sie uns auf zahlreichen Wegen erreichen. Am einfachsten rufen Sie uns unter 02336/8192510 an. Sie dürfen uns natürlich auch ganz konventionell über den postalischen Weg kontaktieren: WP/WR-Lokalredaktion, Römerstraße 3, 58332 Schwelm. Auch elektronisch sind wir über mehrere Kanäle erreichbar. Entweder via E-Mail – schwelm@westfalenpost.de beziehungsweise schwelm@wr.de – oder auch über unseren Facebook-Account Westfalenpost EN-Südkreis. Dazu gehen sie einfach auf www.facebook.com/wp.wr.ensued, klicken auf „Gefällt mir“ und schreiben uns an.

1000 Kraniche über Ennepetal

Mit dem Aufruf, möchten wir auch gleich die erste Leserfrage beantworten. Peter Offermann aus Ennepetal meldete sich bei uns und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. „Seit mehr als 40 Jahren bin ich Hobbyornithologe, aber so etwas habe ich noch niemals erlebt.“ Am Freitagabend, 13. Februar, waren laut seiner Schätzung zwischen 900 und 1100 Kraniche über sein Haus in der Nähe des Bremenstadions gezogen. „Die Tiere haben einen großen Krawall gemacht und sind eindeutig Richtung Nord-Osten – also aus dem Winterquartier zurück – geflogen“, sagt Peter Offermann.

Das sei – so sagt Offermann, der das beeindruckende Schauspiel gemeinsam mit seiner Frau beobachtete, ein sehr früher Zeitpunkt. Normalerweise zögen die Tiere erst einige Wochen später aus dem Süden zurück.

Das bestätigt der Deutsche Naturschutzbund. Die Rückkehr der Frühlingsboten erreiche normalerweise während der zweiten Märzhälfte ihren Höhepunkt. Generell lasse sich aber kein festes Datum für die Heimkehr der Zugvögel nennen.

Weitere Vogelscharen erwartet

Mehrere tausend der großen Vögel seien schon auf ihrem westlichen Zugweg von der Eifel kommend über Rhein und Ruhr weiter nach Nordosten gesichtet worden, teilte der Naturschutzbund Nabu NRW am vergangenen Mittwoch mit. Zudem wurden zurückkehrende Feldlerchen und Kiebitze beobachtet. In den kommenden Wochen werden weitere Vogelscharen erwartet. So kehren Mönchsgrasmücken, Singdrosseln und Buchfinkenweibchen in die Brutgebiete zurück. Und auch die hiergebliebenen Vögel werden stimmgewaltig: An milden Tagen fangen Buchfinken, Kleiber, Kohlmeise, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Amsel an zu zwitschern.

Der Rückzug ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es nun wärmer werden auch wenn in diesem Jahr der Zeitpunkt sehr früh sei.