„Fotografieren ist wie malen mit Licht“

Schwelm..  Mit einem Grußwort des Bürgermeisters wurde am Samstag die erste Ausstellung der Hobbyfotografen des „Fototreff Schwelm“ eröffnet. Die 65 Fotos sind bis zum 22. Februar täglich im Foyer und Erdgeschoss des Ev. Feierabendhauses, Döinghauser Str. 23, zu besichtigen.

Der Geschäftsbereichsleiter der Seniorenhilfe der Evangelischen Stiftung Volmarstein, Prof. Dr. Bernd Kwiatkowski, berichtete, wie gut die Bewohner die Ausstellung annähmen. Vielfach erkennen sie auf den Fotos Orte ihres Lebens wieder. Diese Erinnerungen teilen die Senioren gerne mit ihren Angehörigen. Die Ausstellung ist frei zugänglich und das Feierabendhaus freut sich über jeden Besucher. Auch Thomas Meyer vom „Fototreff Schwelm“ ist sehr zufrieden mit der Möglichkeit zur Präsentation, die sich hier bietet. Es handelt sich um Aufnahmen verschiedenster Motive von stimmungsvoll bis technisch ausgefeilt. So gibt es die Aufnahme eines Flusses, der direkt in Mittelerde zu entspringen scheint, die Aufnahme eines UFOs, das sich (nach Erklärung der Aufnahmetechnik) als geschickt fotografiertes LED-Licht erweist, und mehr. „Fotografieren ist wie malen mit Licht“, erklärte Thomas Meyer und stellte beim nächsten Bild auch gleich fest, dass man manchmal leidensfähig für dieses Hobby sein muss: „Hier habe ich unter der Kuh gelegen, um das Motiv so hinzubekommen.“ Interessierte können die Fotos auch käuflich erwerben, Kauflustige können sich per E-Mail an fototreff-schwelm@outlook.de wenden.

Eine weitere Ausstellung im März im Kreishaus ist bereits in Planung. Dem „Fototreff Schwelm“ ist jeder begeisterte Hobbyfotograf willkommen. Man trifft sich einmal im Monat zum Stammtisch und verabredet sich zum gemeinsamen Fotografieren. Die Ausübung des Hobbys macht in der Gemeinschaft mehr Spaß. Aber auch aus Sicherheitsgründen ist die Gemeinschaft ein Gewinn. So eine Fotoausrüstung kostet schnell 1000 Euro und mehr und nicht jeder wagt sich mit seinen Gerätschaften alleine z.B. nachts in dunkle Gegenden, um das Motiv auch richtig ins Licht setzen zu können. Denn wie die Architekturfotos zeigen, wirkt so mancher Bahnhof oder Förderturm geradezu mystisch, wenn er nachts angestrahlt ist.