Forscher-Ecke für Kindertagesstätte Haufe

Im Evangelischen Kindergarten Haufe in Gevelsberg wurde eine Forscherecke eingerichtet.
Im Evangelischen Kindergarten Haufe in Gevelsberg wurde eine Forscherecke eingerichtet.
Foto: WP

Gevelsberg..  Mit Hilfe von vier Auszubildenden und der finanziellen Unterstützung von Sparkasse, Förderverein und Taubenväter ist die Evangelische Kindertagesstätte Haufe zu einer Forscherecke gekommen.

Adriana Werthmann, Lina Juranovic, Vanessa Weigand und Tanja Dere absolvieren zurzeit am Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin. Der Lehrplan beinhaltet das Fach Projektarbeit, das vorsieht, ein innovatives und nachhaltiges Konzept für eine pädagogische Einrichtung zu entwickeln und umzusetzen.In den Bildungsplänen der Bundesländer sind bestimmte Bildungsziele verankert, darunter die naturwissenschaftliche Bildung. Dieser Bildungsauftrag gehört zum Aufgabenbereich der Kindertageseinrichtungen. Aus eigenen Beobachtungen der Auszubildenden bei verschiedenen Praktika konnten die jungen Frauen ableiten, dass dieser Bildungsauftrag nur schwer in Kindertagesstätten erfüllt werden kann. Forscherecken seien dagegen eine kindgerechte Möglichkeit, diesen Auftrag optimal umzusetzen.

Aus diesem Grund entwickelten die Auszubildenden ein Konzept zur Errichtung einer Forscherecke. Dieses Konzept durften die Schülerinnen in der Evangelischer Kindertagesstätte Haufe umsetzen.

Die Kinder und Erzieherinnen waren sehr begeistert von der Arbeit der Gäste, der Forscherecke und den vielseitigen Materialien zum Experimentieren. Besonders gut fanden die Kleinen das Mikroskop mit LCD-Display, „das Herzstück“ der Forscherecke.

Dieses Projekt konnte erst durch Spenden realisiert werden. Im Vorfeld erhielt die Kindertagesstätte von der Stadtsparkasse Gevelsberg eine Spende über 200 Euro. Der Förderverein der Kita Haufe e.V. unterstützte das Konzept mit 300 Euro. Zur Freude aller überreichten die Taubenväter an dem Präsentationstag der Forscherecke noch einen Scheck über 300 Euro.

Mit diesem Geld werden noch weitere Materialien gekauft. Die Geburtshelferinnen der Forscherecke sind dankbar für die Unterstützung, denn ohne diese hätte das Vorhaben nicht umgesetzt werden können. Unterstützt wurden sie auch von der Buchhandlung Appelt, der Marktapotheke, der Schreinerei Klein und dem Zahnarzt Andre Feldhoff.