Ferkelbratenrallye führt in den hohen Norden

Ennepetal..  Unter dem Motto „Hanseatik mit neuer Technik“ stand die 34. Ferkelbratenrallye, die auf dem Kinderspielplatz am Häufgen startete und in den Norden Deutschlands führte.

Für die Teilnehmer galt es bei der viertägigen Tour wieder, eine Reihe von Aufgaben zu lösen, die jeweils zum nächsten Ort führte, an dem dann wieder eine Aufgabe gestellt wurde. So mussten die Teilnehmer Titel von Spielfilmen anhand von Bilderrätseln herausfinden und aus Inschriften von Schildern einen Lösungstext ermitteln. Eingesetzt wurde auch eine neue Technik. So mussten Barcodes ausgelesen werden, die an einem Infoschild angebracht waren und den Ort des nächsten „Toten Briefkastens“ verrieten. Aufgabe der Teilnehmer ist es, die „Ferkel“, die die Aufgaben stellen und sich an bestimmten Punkten verstecken, zu finden.

Mehrere Hansestädte aufgesucht

Über den Jahnplatz in Altenvoerde und den Rombergpark in Dortmund ging es zum nördlichsten Punkt von NRW bei Rahden (Kreis Lübbecke). Mit einer Übernachtung im Vereinsheim des MTV Diepenau im Kreis Diepholz (Niedersachsen) endete der erste Tag.

Am nächsten Tag ging es nach Bremen, wo – bei leider schlechtem Wetter – die vielen sehenswerten Punkte der historischen Hansestadt aufgesucht werden mussten. Als anschließend in einem Großstein-Hügelgrab in der Gemeinde Bülstedt der dritte „Tote Briefkasten“ gefunden wurde schien aber schon wieder die Sonne.

Endstation im Kreis Lüneburg

Über die Hansestadt Stade führte der Lösungstext der nächsten Aufgabe nach Wischhafen, wo die Teilnehmer die Fähre nach Glückstadt (Schleswig-Holstein) nahmen. Über Marne im Kreis Dithmarschen ging es zum zweiten Übernachtungsort in einer Grundschule in Nordhastedt bei Heide. Nur wenige Meter davon entfernt, wurden unter einem überdachten Grillplatz Steaks und Würstchen gegrillt und Dithmarscher Bier getrunken.

Am folgenden Morgen führte der Weg zunächst nach Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal, der mit der sogenannten Schwebefähre überquert wurde, dann nach Bad Segeberg, Fahrenkrug, Lauenburg an der Elbe und schließlich nach Nahrendorf im Kreis Lüneburg, wo der sechste und letzte „Tote Briefkasten“ zu finden war.

Wieder einmal konnte die Kollegin des Ferkelteams sich – in Tarnkleidung wie ein Soldat – so gut verstecken, dass sie auch hier nicht gefunden wurde. Somit hatte das vierköpfige Ferkelteam die Rallye gewonnen und brauchte das anschließende Ferkel-Spießbraten nicht zu finanzieren, das dort dann stattfand.

Am nächsten Morgen machten einige Teilnehmer noch einen kleinen Abstecher in die kleine, sehenswerte Stadt Nienburg an der Weser. Per „What’s-App“, über das alle Teilnehmer stets miteinander verbunden waren, erfuhr man dann spätestens um 20 Uhr dass alle wieder wohlbehalten in Ennepetal angekommen waren.