Faupel: „Es wird vieles besser werden“
13.12.2011 | 18:38 Uhr 2011-12-13T18:38:00+0100
Ennepetal. Nur noch bis zum Jahresende wird Walter Faupel die Geschicke der CDU-Fraktion lenken. Dann wird der Erste Bürgermeisterstellvertreter Johannes Kraft an der Spitze der Fraktion stehen. Faupel wird weiterhin der Fraktion angehören.
Nur noch bis zum Jahresende wird Walter Faupel die Geschicke der CDU-Fraktion lenken. Dann wird der Erste Bürgermeisterstellvertreter Johannes Kraft an der Spitze der Fraktion stehen. Faupel wird weiterhin der Fraktion angehören.
In der weihnachtlich geprägten Sitzung der Fraktion mit Heringsstippessen in der Kantine des Rathauses zog Walter Faupel Bilanz. Das vergangene Jahr habe aus finanziellen Gründen kaum politische Gestaltungsmöglichkeiten erlaubt. Doch sei es gelungen, das Haushaltssicherungskonzept fortzuführen. „Wir haben im Rat Mehrheiten beschafft. Das war unsere wichtigste Aufgabe“, betonte Walter Faupel. Um das zu erreichen, müsse man Kompromisse schließen. Kritik übte Faupel an der SPD, die immer noch glaube, „im Wahlkampf zu sein, oder schon den neuen Wahlkampf eröffnet zu haben“. Nicht alle in der SPD würden das Geschehen gerne sehen, glaubt Faupel.
In der CDU-Fraktion werde auch hart diskutiert, aber sie sei stark und zerbreche nicht daran. „Wir sind gut aufgestellt“, so Faupel weiter. „Wir haben gut gearbeitet“, bilanzierte er. Aus freien Stücken habe er sich entschlossen, das Fraktionsvorsitzenden-Amt abzugeben. „Ich möchte nicht mehr immer da sein müssen“, sagte Faupel, der über Jahrzehnte die Fraktion erfolgreich führte. Faupel wandte sich an seine Fraktionsmitglieder und bat, seinen Nachfolger Johannes Kraft zu unterstützen: „Es wird neue Ideen geben, ja es wird sogar vieles besser werden“, sagte Faupel und blickte optimistisch in die Zukunft.
Alle Fraktionsmitglieder erhielten von Faupel ein Buchgeschenk mit persönlicher Widmung. Lesestoff erhielten auch Faupel und Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen von der CDU-Fraktionsgeschäftsführerin Bärbel Dautzenberg überreicht.
Bürgermeister Wiggenhagen sagte zu Faupel: „Du hast einen guten Job gemacht. Ich danke für die gute vertrauensvolle Zusammenarbeit!“ Er sei sich sicher, auch mit Johannes Kraft gut zusammen arbeiten zu können.
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