Es gab nur Gold bei der Generationen-Olympiade

Es waren Spiele der Generationen
Es waren Spiele der Generationen
Foto: privat

Gevelsberg..  Langsam fährt der 71-jährige Alexander Hartmann im Rollstuhl voran. Auf seinem Schoß sitzt die fünfjährige Anna Nuria. Der Senior und das Mädchen halten jeweils einen Teelöffel in der Hand, auf dem sie einen Tennisball über einen Parcours balancieren.

Diese Variante des klassischen Eierlaufens war nur eine Disziplin bei der Generationen-übergreifenden Olympiade im Hans-Grünewald-Haus in Gevelsberg. „Unsere Olympiade hat allen Riesen-Spaß gemacht“, meinte Hausleitung Stefanie Ostholt am Ende der ungewöhnlichen Aktion in der Einrichtung der Evangelischen Stiftung Volmarstein.

Gemeinsam mit Mädchen und Jungen des Katholischen Familienzentrums St. Engelbert, die einmal im Monat zu Besuch kommen, absolvierten die Senioren verschiedene Geschicklichkeitsstationen – und das mit hoher Motivation.

Noch einen Stempel

„Ich brauche noch einen Stempel…“, dieser Satz war nach absolvierter Disziplin oft zu hören. Ob beim Dosenwerfen, Kegeln, Luftballon-Tennis, Eierlaufen mit Tennisball oder am Schwungtuch – an jeder Station war etwas los. „Das ist total klasse mit den Kindern“, sagte Alexander Hartmann begeistert, ehe er mit seinem Rollstuhl die kleine Slalom-Strecke im Foyer des Hauses abfuhr.

Ob jung oder alt: Am Ende hatten im Hans-Grünewald-Haus alle gewonnen: Entsprechend gab es ausschließlich Goldmedaillen und Sieger-Urkunden.