"Ennepetal soll die attraktivste Stadt im Südkreis werden"
16.01.2009 | 18:07 Uhr 2009-01-16T18:07:57+0100Ennepetal. (HJS) In lockerer, fast familiärer Atmosphäre stimmte der CDU-Fraktionsvorsitzende Walter Faupel beim Neujahrsempfang seiner Partei die Mitglieder auf den Kommunalwahlkampf ein: "Wilhelm Wiggenhagen ist unser Bürgermeisterkandidat. ...
... Wir wissen, er kann es!"
Diese Botschaft stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs im Cafe Hülsenbecke. Das auch wirklich alle Akteure eine glückliche Hand bekommen, dafür sorgte der Gastronom und ehemalige SPD-Stadtrat Manfred Mehrwald. Er ließ zur Überraschung aller die Schornsteinfegerin Baunscheidt als Glücksbringerin posieren.
Walter Faupel sagte: "Das Wichtigste ist, den richtigen Bürgermeister zu wählen. Es geht schließlich um unsere Stadt. Riesige Probleme sind zu bewältigen. Da ist das Argument, jetzt müsse mal eine Frau ins Amt, falsch!" Wilhelm Wiggenhagen sei ein Mann mit Ideen und auch ein Mann der Tat.
Für den erkrankten Vorsitzenden, den 1. Bürgermeisterstellvertreter Johannes Kraft, eröffnete Stadtrat Manfred Drabent den Neujahrsempfang, an dem auch der Kreisgeschäftsführer der CDU, Manfred Lorenz, und später auch der Kreisvorsitzende, der Bundestagsabgeordnete Dr. Ralf Brauksiepe teilnahm.
Gleich zu Beginn ehrte Fraktionschef Walter Faupel verdiente und langjährige Mitglieder: So ist Manfred Möllenberg - er gehörte einst dem Rat der Stadt an und ist derzeit Vorsitzender der Senioren-Union - 40 Jahre der CDU an. Hannelore Mones ist 30 Jahre Mitglied. Stadtrat Jürgen Vorderwülbecke und Klaus-Dieter Keller sind 25 Jahre in der CDU. Viel Beifall gab es auch für den "Fuchs des Jahres 2008". Wie berichtet, wurde mit dem Ehrentitel der 1. Vorsitzende des TuS Ennepetal, Dr. Michael Peiniger, ausgezeichnet. Walter Faupel würdigte das Engagement des Mannes, der mit Frau Angelika und seiner ganzen Familie ehrenamtlich als TuS-Vorsitzender zum Wohle der Stadt arbeite. "Er kann Menschen zusammen führen!" betonte Faupel. Wilhelm Wiggenhagen griff später diese Aussage auf und sagte: "Ich habe bisher als Bürgermeisterkandidat viel Zuspruch erfahren!" In Ennepetal sei noch viel zu tun. "Wir wollen die attraktivste Stadt im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis werden!" so der Bürgermeisterkandidat. Das gehe aber nicht in wenigen Jahren Am Empfang nahm auch Bürgermeister Michael Eckhardt teil, dessen Amtszeit im Oktober endet. Walter Faupel hatte zuvor dessen Arbeit in höchsten Tönen gelobt. Die Zusammenarbeit sei immer hervorragend gewesen "Wir sind ihm großen Dank schuldig!" so Walter Faupel.
22:13
Hallo Willi78,
schön provozierend geschrieben, der Stil gefällt mir.
Auch wenn ich persönlich so Aussagen wie menschenverachtend nicht gut finde und es auch nicht zu Ihnen passt. Nennt man so etwas im Boxen nicht einen unerlaubten Tiefschlag ?
Kein Mensch steht außerhalb der Kritik, darüber sind wir uns sicher einig. Das trifft auch für Herrn Faupel zu.
13:07
Man kann nur hoffen, dass Herr Faupel irgendwann merkt, dass der Stil, den er bislang an den Tag legt, solch ein menschenverachtender Stil, nicht bei den Ennepetaler Bürgerinnen und Bürgern ankommt. Dies kann man sich auch für einen sachlichen Ennepetal-Wahlkampf erhoffen.
Ich würde auch nichts, wenn ich CDU-Mitglied wie Sie wäre, Herr Wittig, an Herrn Faupel kritisieren. Die Konsequenzen daraus haben schon einige kritische CDU-Mitglieder zu spüren bekommen.
19:30
Zitat Jan Nick:
das Geschlecht sagt nichts über die Eignung aus
Genau das hat Herr Faupel mit anderen Worten gesagt. Ihm deshalb Frauenfeindlichkeit zu unterstellen ist sicherlich einen Versuch wert und auch erlaubt.
Ob das allerdings gelingt, das bezweifle ich. Wir Bürger haben ein Gespür dafür.
Und das Geschlecht sagt nichts über die Eignung aus. Es wird niemand gewählt nur weil er eine Frau oder ein Mann ist.
Die Frage für mich ist, ob eine Kandidatin oder ein Kandidat die Befähigung besitzt die Verwaltung zu leiten und auch gemeinsam mit dem Rat Gutes für die Entwicklung unsere Stadt in die Wege leiten kann.
12:24
Lieber Herr Knüppel,
es geht hier nicht um die Qualifikation der Kandidaten, sondern die Aussagen des Herrn Vaupel. Stellen Sie diese doch einmal um. Nur um diese Aussagen geht es mir, um nichts anderes. Über die Qualifikation haben sich mit Sicherheit die Entscheidungsträger der Parteien gedanken gemacht.
16:57
Liebe Kommentatoren,
was zählt ist die Qualifikation der Kandidaten. Darauf ist zu achten und dies ist zudem die WICHTIGSTE Voraussetzung für das Bürgermeisteramt, DIE FÄHIGKEITEN des/der Kandidaten/in als Chef der Verwaltung, als Denker und Lenker, der eine Verwaltung mit über 300 Angestelten und einem millionenschweren Haushaltsvolumen.
Kurz gesagt, vergleichbar mit dem Posten eines Geschäftsführers/in in einem Unternehmen.
Und um diesen Ansprüchen gerecht zu werden und im Sinne aller Bürger, auch für DunstUndNebel und Jan.Nik, zu handeln, bedarf es mehr, als nur freundlich Glückwünsche zu überbringen.
Die stellv. Bürgermeister/innen unserer Stadt bekommen meine volle Anerkennung für Ihre Arbeit. Bitte weiter so!!!!
Aber das Amt des Bürgermeister besteht nicht aus Hände schütteln und Grußworte sprechen.
14:32
stimmt dunstundNebel das Geschlecht sagt nichts über die Eignung aus Herr Vaupel. Es sei in diesem zusammenhang an unsere Bundeskanzlerin erinnert. Glücklicherweise kann mann solche Artikel an das Kanzleramt versenden und Herr Vaupel seine Aussage nochmal überlegen. Also Herr Vaupel, der Einstand in den Wahlkampf ist gründlich misslungen !!! Jetzt bessern Sie einmal nach, oder besser noch, überlassen Sie das Feld den Leuten in Ihrer Partei, die Ahnung haben von dem was Sie sagen. Diese fehlt Ihnen ja von Tag zu Tag mehr !!!Auch wenn Sie der jüngeren Generation angehören !
13:47
...Da ist das Argument, jetzt müsse mal eine Frau ins Amt, falsch!
Da kann man mal wieder sehen, in welcher Zeit Herr Vaupel denkt und scheinbar lebt. Hört, hört, ihr Frauen, die Ohrfeige die er in eure Gesichter verteilt hat... peinlich, peinlicher, Vaupel...