Eine starke Gemeinschaft

Es ist zweifellos eine große Herausforderung, die steigende Zahl von Flüchtlingen menschenwürdig unterzubringen und darüber hinaus offen und hilfsbereit auf sie zuzugehen. Da unterscheidet sich die Situation in Oberbauer nicht von derjenigen an hunderten andere Orte in Deutschland.

Doch Oberbauer ist auch besonders. Die Gemeinschaft – nicht nur in Gestalt des „Freistaats“ – ist aktiv und vielseitig engagiert, um das Miteinander im Dorf lebenswert zu machen. Und nur gemeinsam kann es gelingen, die Menschen aus vielen Ländern der Welt willkommen zu heißen und sie einzubeziehen.

Die Veranstaltung in der Albert-Schweitzer-Schule war wichtig, um Klarheit zu schaffen und Befürchtungen zu begegnen. Die Signale der Offenheit und Hilfsbereitschaft am Ende waren ermutigend. Doch nun beginnt die eigentliche Arbeit und dabei ist die Stadt in hohem Maße gefordert. Nicht nur um die Flüchtlinge müssen sich die Mitarbeiter kümmern, sondern auch um all die, die ihre Hilfe anbieten.