Eine Kreisverwaltung für alle

Ennepetal..  Für Kreisdirektorin Iris Pott geht es bei der Inklusion darum, allen das Mitmachen am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in Bildung und Arbeitswelt herzustellen und jedem die Möglichkeit auf einen selbst bestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben.

Der Ennepe-Ruhr-Kreis will sich dafür einsetzen und hat aus diesem Grund die Fachkonferenz Inklusion ins Leben gerufen. Das nächste Treffen ist für Montag, 13. April, ab 17 Uhr im Haus Ennepetal, Raum 1, vorgesehen.

Konzept für Ennepe-Ruhr-Kreis

Die letzte Fachkonferenz fand im Dezember 2014 in Gevelsberg im Bürgerhaus Alte Johanneskirche statt. Damals diskutierten mehr als 50 Teilnehmer aus Politik und Verwaltung sowie Vertreter von Verbänden für Menschen mit und ohne Behinderung darüber, wo der Kreis auf dem Weg zur Verwaltung für alle steht, was bereits erreicht wurde und wo noch Handlungsbedarf gesehen wird. Am Montag sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. Außerdem sollen die Themen festgelegt werden, die in Arbeitsgruppen aufgegriffen sollen, um daraus ein Inklusionskonzept für den Ennepe-Ruhr-Kreis zu erarbeiten.

Schon im Dezember wurde deutlich, wo die Schwerpunkte liegen. Es ging um den Abbau von baulichen Hindernissen und um weniger Barrieren, die durch Kommunikation beispielsweise in Schreiben oder im Internet aufgebaut werden. Wichtig sei es auch, die Kreismitarbeiter für die Belange der Menschen zu sensibilisieren. Als eine erste Maßnahme stellten Kreismitarbeiter Patricia Riesner und Jürgen Zinn in Gevelsberg den ersten Flyer der Verwaltung in leichter Sprache vor: Weitere Aktionen sollen folgen.