Ein schöner Ring macht Wildgatter attraktiver

Gevelsberg..  Um seine Verbundenheit zum Heimatort Ausdruck zu verleihen, gibt es seit Mai letzten Jahres bei Juwelier Haarhaus den sogenannten Gevelsberg-Ring. Ein Schmuckstück mit dem man nicht nur das Stadtwappen, sondern auch den Erzbischof Engelbert, die Harfe, die Kornbrennerei, das Riesenrad, den Hammerschmied sowie einen Alltagsmenschen, wörtlich genommen, um den Finger wickelt.

Von jedem verkauften Ring gehen fünf Euro an den Verschönerungsverein Gevelsberg. Bis jetzt sind schon 2000 Euro zusammengekommen – eine stolze Summe, die der Inhaber von Juwelier Haarhaus, Philippe Marie an Kirsten Niesler, der Vorsitzenden des Vereins sowie an dessen Kassiererin Bettina Bothe überreichen konnte. Mit großem Einsatz stellen sich die Mitglieder des Verschönerungsvereins immer wieder ihrer Aufgabe, mit unterschiedlichsten Veranstaltungen, Projekten und Aktivitäten die besondere Vielfalt Gevelsbergs im Sinne der Bürger zu erhalten und weiterzuentwickeln. Neben der Kornbrennerei und dem Forsthaus, zählt auch das sich daran anschließende Damwildgatter zu den federführenden Projekten.

Und in letzteres möchte man nun auch das Geld investieren. „Der heimische Wald und seine dort lebenden Bewohner sollen für die Bürger einfach attraktiver werden.“, wie Kirsten Niesler und Bettina Bothe berichteten. So wird das Team um Gatterbetreuer Dirk Huckenbeck unter anderem neue Futterstände für die Hirsche errichten, Obstbäume pflanzen und ein Insektenhotel „eröffnen“. „Super“, wie Philippe Marie zum Ausdruck brachte, da er weiß dass Firmengründer Alfred Haarhaus selbst ein „Naturmensch war, der in seiner Freizeit eine starke Bindung zum Stadtwald pflegte“.