Ein Frühstückskorb für Scheich Edelgard Wolff

In der Rosine herrschte närrisches Treiben.
In der Rosine herrschte närrisches Treiben.
Foto: WP

Ennepetal..  An der roten Knubbelnase war er zu erkennen, der 2. Vorsitzende der Versorgungsberechtigtengemeinschaft Ennepetal-Voerde-Altenvoerde (VBG), Friedrich-Wilhelm Thun, der die Jecken in der „Rosine“ herzlich zur Karnevalsfeier begrüßte. Applaus gab es für den Hauskapellmeister Charly Dreesmann, der bestens zu unterhalten wusste. „Hey, das geht ab…“ hätte man anstimmen wollen beim Betrachten der gut 90 Narren, die bunt kostümiert gekommen waren und flotte Tänzchen aufs Parkett legten.

Hanne und Friedrich-Wilhelm Thun stiegen zum 22. Mal in die Bütt, und nach Hannes Vortrag „Die First Lady“ gab es stürmischen Beifall. Ingold Schneider erfreute mit „Das Robinchen“, und Dieter Franz hatte die Lacher auf seiner Seite, als er „Ein geplagter Ehemann“ vortrug. Das „Voerder Wilhelmchen“ (Friedrich-Wilhelm Thun) knöpfte sich humorvoll den „Klickerspieler“ vor. Der lustige musikalische Beitrag einiger VBG-Mitglieder, „Die Hosenhymne“, brachte die Lachmuskeln ordentlich in Schwung. Von der gerippten Unterhose über Pampers bis hin zu Netz-Leggins, in der kräftige Männerwaden stecken, war da alles vertreten. Heidi Cramer erfreute als liebliche Waldfee, die sich einen feschen Matrosen (Ehemann Manfred) angelacht hatte.

Ingrid Gockel führte durchs Programm

Immer wieder erklang ein dreifach donnerndes „VBG Alaaf“. Margret Dessel als Partyhäschen? Im Karneval ist alles erlaubt, erst recht bei den VBG’lern.

Durch das Programm führte Ingrid Gockel. Die schönsten Kostüme wurden mit Frühstückskorb und Wein prämiert. 1. Preis: Edelgard Wolff (Scheich); 2. Platz: Doris Fürstenow (Känguru); 3. Platz: Klaus Glenzke (Pirat). Traditionell sprach Friedrich-Wilhelm Thun, der allen Beteiligten herzlich dankte, die Schlussworte.

„Mit herrlicher Karnevalsmusik und tollen Büttenreden waren wir alle in den letzten Stunden im Karnevalsrausch – und das hier in unserem Voerde.“ Dann stürzten sich die Narren auf Hausplatte mit Spiegelei, und da konnten die Kalorien, die man beim Tanzen und Lachen verloren hatte, dem Körper wieder zugeführt werden.