Ein Ausdruck persönlichen Stils

Kopftuch an Schulen. Es gibt eine wissenschaftliche Meinung, nach der im frühen Islam die Kopfbedeckung für muslimische Frauen zu deren Schutz erfunden wurde. Frauen ohne Kopfbedeckung waren Ungläubige oder Sklavinnen, die straflos belästigt werden konnten oder mehr.

Da eine solche Abgrenzung heutzutage nicht mehr haltbar ist, wurde der Kopfbedeckung eine religiöse Funktion zugewiesen. Religion zieht immer, wenigstens bis jetzt.

Im neuen Zeitalter der Globalisierung und der religiösen Durchmischung demokratischer Länder ist es jetzt an der Zeit, religionsbestimmte Symbole und Kleidungen aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Das muss für alle Religionen gelten. Vor Allem aus Gründen der Friedlichkeit.

Aber, Kopftücher werden auch aus nichtreligiösen Gründen getragen. Deshalb sollten sie in der Öffentlichkeit erlaubt sein, auch in Schulen. Betrachten wir das Kopftuchtragen nicht als religiöse Abgrenzung, sondern als Ausdruck des persönlichen Kleidungsstils, wie Mützen, Hüte, Kappen.

Das dürfte vor allem den Frauen helfen, die gezwungen werden.