Ein Angriff auf die Lachmuskeln

Mit seiner One-Man-Show „HALBZEIT - Gibt es ein Leben nach dem Fünfzigsten?“ startet der Komiker Markus Maria Profitlich in der Aula des Schulzentrums West einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.
Mit seiner One-Man-Show „HALBZEIT - Gibt es ein Leben nach dem Fünfzigsten?“ startet der Komiker Markus Maria Profitlich in der Aula des Schulzentrums West einen Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.
Foto: Fabian Strauch

Gevelsberg..  Das „filmriss kino“ ist nicht nur – wie der Name vermuten lässt – für gute Kino-Unterhaltung die richtige Adresse, sondern auch für Live-Auftritte immer einen Tipp wert. Mit dem Gastspiel des Komikers Markus Maria Profitlich am Samstag, 28. Februar, um 20 Uhr in der Aula des Schulzentrums West hoffen die Veranstalter, Filmriss und Neuer Gevelsberger Kulturverein e.V. (NGK), einen Kassenschlager landen zu können.

In Gevelsberg steht Markus Maria Profitlich, der ursprünglich einmal den ehrbaren Beruf des Schreiners erlernt hat, mit seinem Programm „HALBZEIT - Gibt es ein Leben nach dem Fünfzigsten?“ auf der Bühne. Das Leben nach dem fünfzigsten Geburtstag mit all seinen Tücken, Problemen und Alltagskatastrophen zieht sich als roter Faden durch Markus Maria Profitlichs brandneues Bühnenprogramm. „Halbzeit“ richtet sich also offensichtlich nicht an Fußballfans, sondern an alle, die wissen wollen, was in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren unweigerlich auf sie zukommt – wenn sie nicht schon mitten drin stecken.

Tipps für die „Zweite Pubertät“

Profitlich, Jahrgang 1960, weiß wovon er spricht. Er ist selbst über 50. Und jeder redet ihm ein, dass jetzt erst die „besten Jahre” kommen. Warum auch nicht? Brad Pitt, Tom Cruise und Johnny Depp sind auch 50. Aber ein Blick in den Spiegel verrät, dass die irgendwie anders 50 sind... Woran liegt das? Was macht er falsch? Und wie schafft man es, diese „zweite Pubertät“ einigermaßen zu überstehen?

Der als „Mensch Markus“ bekannt gewordene dreifache Gewinner des deutschen Comedypreises verspricht seinen zahlreichen Fans eine rasante One-Man-Show mit Musik, Standups und der für ihn so typischen „physical comedy“.

Markus Maria Profitlich ist das jüngste von sechs Geschwistern. Er verließ mit 14 Jahren die Schule und beschloss, irgendwann Komiker zu werden. Nach Umwegen über zahllose Jobs – vom Koch über das Ausfahren von Tiefkühlkost bis hin zum Wirt – begann er seine Comedy-Karriere auf lokalen Bühnen. Profitlich spielte unter anderem beim Bonner Springmaus-Theater, bevor er vom Fernsehen entdeckt wurde. Drei Jahre lang war er Ensemblemitglied der legendären „Wochenshow“, wo er in unvergesslichen Rollen glänzte – als „Erklärbär“, als schüchterner Reporter „Peter Wuttke“ oder „Mawegda Gandhi“. In der Folge moderierte und produzierte er seine eigene Comedy-Serie „Mensch Markus“, sowie die Formate „Weibsbilder“, „Mannsbilder“ als auch die Grimme Preis nominierte Sendung „Deutschland ist schön“.

Stets in Kontakt mit dem Publikum

Schon bei den Studioaufzeichnungen war Profitlich der Kontakt zum Publikum wichtig – bei seiner Rückkehr auf die große Comedybühne ist die enge Zuschauerbindung für den Entertainer „Mensch Markus“ ein unverzichtbarer Bestandteil. Bei seinen Live-Shows zeigt er seit 1988 was für ihn Comedy bedeutet – eine umwerfende körperliche Energie, Wandlungsfähigkeit und zielsichere Angriffe auf die Lachmuskeln, gepaart mit großer Menschlichkeit.

Die „Halbzeit“-Tournee startete Markus Maria Profitlich am 7. Januar 2014 mit der Premiere in Attendorn. Sie hat bzw. wird den Vollblutkomiker durch die gesamte Republik, nach Luxemburg, Österreich und in die Schweiz führen.