Drei Premieren im Leo Theater

Ennepetal..  „Wir stehen vor interessanten und spannenden drei Monaten“, blickt Thorsten Hamer, Künstlerischer Leiter des Leo Theaters, in die Zukunft. „Die kommenden Premieren sind sehr unterschiedlich, sollen aber den Zuschauern den gewohnten Charme des Leo Theaters bieten.“ Trotz des Erfolges sieht sich das Theater jedoch gezwungen, die Eintrittspreise zu erhöhen. Die Kosten liefen dem Ensemble, ausgelöst durch den Mindestlohn, davon.

Büro ins Café umgezogen

„Deshalb sehen wir uns gezwungen, die Preise moderat anzupassen“, erklärt Christiane Breucker von der Theaterleitung. Besucher zahlen künftig 17 Euro für eine normale Vorstellung (bislang 15 Euro), 19 Euro für eine Premiere (bislang 17 Euro). Die ermäßigten Karten kosten 15 Euro. Das hat auch Auswirkungen auf die Vorstellungen mit Frühstücksbuffet (25/23 Euro). Das Premiere-Abo (7 Premieren) kostet zukünftig 110 Euro (99 Euro), das 10er Abo 160 Euro (140 Euro). Das Büro ist übrigens ab jetzt im Theatercafé „Nie mehr allein“ zu erreichen. Dort gibt es dann auch die Tickets für das neue Programm.

„Der Gott des Gemetzels“ von Yasmina Resa wird im Februar Premiere (13. Februar) feiern, „Pension Schöller“ im März (13. März). „Ganz besonders stolz sind wir auf die Premiere am 24. April“, sagt Christiane Breucker von der Theaterleitung. „Dann bieten wir unseren Zuschauern mit ,Familie Durchgeknallt’ eine Deutschlandpremiere. Und die wird eigentlich nur an größere Theater vergeben.“ Dass das Leo diese Deutschlandpremiere bekommen hat, sei eine große Auszeichnung und zeige, dass das Theater sich einen Namen in der Branche erarbeitet habe. Es sei eine Komödie voll schwarzem Humor. Turbulent und brillant.

Des Weiteren gibt es die Blockbuster „Meine fünf Frauen“ sowie „Herrenabend“ weiter im Programm. Mit „Meine fünf Frauen“ präsentiert das Leo die bislang erfolgreichste Komödie in der Geschichte des Theaters. „Es gibt für die nächsten Aufführungen bis Ende März nur noch Restkarten“, erklärt Christiane Breucker. „Wir überlegen, ob wir weitere Termine anbieten können.“ Abschied nehmen heißt es dagegen von Stücken wie „Nie mehr allein“ (Solo Thorsten Hamer), „Allein in der Sauna“ (Solo Thorsten Hamer) oder auch „Ach Egon“ (Komödie Heinz Erhardt). Dagegen bleiben die Dauerbrenner „Noch’n Gedicht“ (Heinz Erhardt) oder auch „Loriot“ (Sketche von Vicco von Bülow alias Loriot) weiter im Programm.