Drei neue Ehrensenatoren ernannt

Andreas Scholz von der Wiesche, Karl-Heinz Hülsberg und Michael Windgassen (von links) sind die neuen Ehrensenatoren der Grün-Weißen.
Andreas Scholz von der Wiesche, Karl-Heinz Hülsberg und Michael Windgassen (von links) sind die neuen Ehrensenatoren der Grün-Weißen.
Foto: WP

Gevelsberg..  Eine Urkunde, einen Anstecker und einen Orden. Das bekommt ein Ehrensenator bei der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß überreicht – für eine besondere Leistung im Karneval. „Jedes Jahr wählen wir Leute aus, die etwas Tolles für oder bei uns geleistet haben und ernennen sie zum Ehrensenator“, erklärt der Pressesprecher des Vereins Marc Uhle. In diesem Jahr haben Karl-Heinz Hülsberg, Michael Windgassen und Andreas Scholz von der Wiesche diesen Titel bekommen.

Hülsberg ist selbst in der KaGe und es kommt so gut wie nie vor, dass ein Mitglied zum Ehrensenator ernannt wird. Allerdings ist Karl-Heinz Hülsberg das älteste Mitglied des Vereins. „Er hat es einfach verdient, weil er immer bei allem dabei ist – Karl-Heinz lebt den Karneval“, sagt Uhle.

Riesige Überraschung für Hülsberg

Michael Windgassen ist Hausmeister der Alten Geer und hilft schon seit langer Zeit bei der Verleihung der „Närrischen Mütze“. Er greift den Karnevalsfreunden beim Auf- und beim Abbau unter die Arme und springt auch schon mal hinterm Tresen ein. Andreas Scholz von der Wiesche ist von der Feuerwehr. Er hat für die Truppe eine riesige Gulaschsuppe gekocht.

Während Scholz von der Wiesche und Windgassen wussten, dass sie den Titel verliehen bekommen würden, war Hülsberg riesig überrascht, als sein Name fiel. „Ich habe damit überhaupt nicht gerechnet, aber diese Urkunde werde ich mir ins Wohnzimmer hängen“, sagt das Karnevalsurgestein, dessen Revers schon vier weitere Abzeichen zieren. Er selbst ist schon so lange bei den Grün-Weißen, dass er gar nicht mehr genau weiß, wie lange. Nach einigem Hin- und Herrechnen kommt er auf 18 Jahre.

Eine Feier jagt die nächste

Doch der Titel zum Ehrensenator war nicht alles, was an diesem Abend verliehen wurde. Auch der Pokal für gute Arbeit, der an Stefan Schmidt ging, und der Sonderorden der FAN für Kassiererin Heike Weiß sind am Samstag vergeben worden. „Schmidt ist immer der Erste, der sich meldet, wenn wir Aufgaben zu vergeben haben und er ist fast immer hinter der Theke und hilft dort“, erklärt Geschäftsführer Volker Weiß.

Die Grün-Weißen sind mitten in der fünfte Jahreszeit. Weiter geht’s am 24. Januar mit dem Dämmerball im Hippendorf und am 31. Januar mit der Verleihung des Ordens für Freude und Frohsinn im Zentrum für Kirche und Kultur. Am 7. Februar verleiht die Karnevalsgesellschaft die närrische Mütze in der Aula Alte Geer und am 16. Februar findet der Sturm auf das Rathaus statt.

„Jetzt ist die beste Zeit des Jahres“, sagt Weiß und startet die Polonaise.