Drei Bands beenden „Im Nordpol“ musikalische Winterpause

Schwelm..  Zehn Tage Pause nach Silvester müssen zum Ausruhen reichen, bevor es wieder laut wird in der Eckkneipe „Zum Nordpol“, Nordstraße 16. Dort startet am Samstag, 10. Januar, um 20 Uhr die Konzertreihe „All we need is Beer“ ins neue Jahr. An diesem Abend wird es ausschließlich rockige Ausflüge in diversen Stilen geben.

Zwei Debütanten auf der Bühne

Den Anfang machen Derment aus Wermelskirchen, die mit Cover-Rock und eigenen Stücken überzeugen wollen. Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, das diese Band ihren allersten Auftritt hat. Die Bandmitglieder um Marcel Schmidt sind im Schnitt 15 Jahre alt und wollten unbedingt ihre Premiere in Schwelm feiern. Schmidt ist für sein Alter sehr weit im Gitarrenspiel. Bekommt er doch seit mehr als fünf Jahren Gitarrenunterricht vom AXXIS Gitarristen Marco Wriedt und hat auch schon in Studioaufnahmen mitwirken dürfen.

Die zweite Band an diesem Abend wird The Brisk aus Schwelm sein. Zum größten Teil ehemalige Mitglieder von Pipertune haben sich zu einer neuen Band zusammen geschlossen und wollen an dem Abend die Indie/Alternative bis Hardrock Schiene bedienen. Nach einigen Ausflügen in andere Städte rund um Schwelm, wird auch diese Band in Schwelm ihr Debüt geben. Veranstalter Steve Lausberg spricht von einem „Geheimtipp, besonders für Gäste, die es mögen, vielleicht auch mal kurz in die 70er entführt zu werden!“.

Die dritte Band an dem Abend ist Frogcodile aus Wuppertal. Junge Musiker, die man aus diversen Bands oder Projekten kennt und die ihre Instrumente wirklich beherrschen. Wie ein Reptil, das lange in der Sonne gelegen hat, hat Frogcodile jede Menge Energie gespeichert. Vier hervorragende Musiker haben sich gesucht und gefunden. Es geht vor allem anderen um Musik, die sich bewegt und bewegen will. Jeder Reiz ist Willkommen und Reize gibt es viele, denn die Wurzeln liegen überall verankert. Im Sommer 2010 gegründet, begeistert Frogcodile mit erfrischendem Funk-Prog. Der geschaffene Sound bewegt sich zwischen Rock, Funk, Fusion über Pop scheinbar frei und spielend hin und her, so dass man sich zwar manchmal erinnert, aber immer überrascht fühlt.