Drama über Georg Elser

Gevelsberg..  Das Filmriss-Programm in der laufenden Woche:

Er hätte die Welt verändert

Ganz nah an der Wirklichkeit zeigt das Historiendrama die Geschichte eines Mannes, der sich gegen den Nationalsozialismus stellte. Während Hitler am 8. November 1939 in München eine Rede hält, wird an der Grenze zur Schweiz ein Mann wegen des Besitzes einiger verdächtiger Gegenstände festgenommen. Nur Minuten später explodiert im Münchner Bürgerbräukeller unmittelbar hinter dem Rednerpult eine Bombe und reißt acht Menschen in den Tod.

Der Mann an der Grenze ist Georg Elser. Als man bei ihm eine Karte des Anschlagsortes und Sprengzünder findet, wird er dem Gestapochef zum Verhör überstellt. (Montag, 1. Juni, 17.30 Uhr; Dienstag, 2. Juni, 20 Uhr; Mittwoch, 3. Juni, 19.30 Uhr) Ab 12 Jahren.

Schwestern

An einem flirrenden Sommertag treffen die Mitglieder der Familie Kerkhoff ausgerechnet in der Abgeschiedenheit eines Klosters nach Jahren wieder aufeinander. Eine Familienfeier der besonderen Art steht an. Kati, die jüngste Tochter, hat sich entschlossen, ihre Familie und ihr „normales“ Leben zu verlassen, um einem Orden beizutreten. Der Schock sitzt in der komplett weltlichen Familie tief und fordert ihre Mitglieder heraus, die eigenen Lebensentwürfe und Werte zu überprüfen. (Montag, 1. Juni, 19.30 Uhr)

Ostwind

Mika hat die Versetzung in die nächste Klasse nicht geschafft? Statt Feriencamp heißt es nun, den Sommer lang zu büffeln – und das ausgerechnet auf dem Pferdegestüt ihrer strengen Großmutter. Obwohl Mika keine Ahnung von Pferden hat, hat sie dort ganz andere Dinge im Kopf, als sich hinter Büchern zu verstecken und sich vom Stallburschen Sam bewachen zu lassen. In der dunkelsten Box des Pferdestalls findet sie den wilden und scheuen Hengst Ostwind. Magisch angezogen von dem nervösen Tier, schleicht sich Mika trotz aller Warnungen heimlich in den Stall und entdeckt ihre ganz besondere Gabe: Sie versteht die Sprache der Pferde! (Donnerstag, 4. Juni, 16.30 Uhr; Freitag, 5. Juni, 16.30 Uhr; Samstag, 6. Juni, 16.30 Uhr; Sonntag, 7. Juni, 15.30 Uhr).

Die Gärtnerin von Versailles

Frankreich, Ende des 17. Jahrhunderts. Die unkonventionelle Landschaftsgärtnerin Sabine De Barra erhält vom obersten Gartenarchitekten des Königs André Le Nôtre den Auftrag, einen Barockgarten zu bauen. Sonnenkönig Ludwig XIV. wünscht sich einen Park für sein neues Schloss in Versailles, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll. Keine leichte Aufgabe für die selbstbewusste Witwe, die fortan nicht nur gegen neidische männliche Kollegen und subtile Hofintrigen zu kämpfen hat, sondern sich auch immer stärker zu ihrem Auftraggeber hingezogen fühlt. (Donnerstag, 4. Juni, 19.30 Uhr; Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr; Samstag, 6. Juni, 19.30 Uhr; Sonntag, 7. Juni, 18 Uhr) Ab 6 Jahren.
Eintrittspreise für alle Filme: Kinder (bis 12 Jahre) und Schüler und Studenten mit Ausweis 5 Euro, Jugendliche (13 bis 17 Jahre) 6 Euro und Erwachsene 7 Euro.