Diskussionen über den Busbahnhof

Ennepetal..  Der Entwurf für das Integrierte Handlungskonzept – „Innenstadt im Wandel“ wird am Mittwoch, 29. April, der Öffentlichkeit vorgestellt. In ihrer jüngsten Sitzung feilten die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung an dem 42-seitigen Konzept, das die Stadtverwaltung in den vergangenen Monaten erarbeitete. Dabei sorgte die zukünftige Gestaltung des Busbahnhofs für Diskussionen.

Die Verwaltung stellte nur die Variante vor, nach der die Aufenthaltsqualität des Busbahnhofs insbesondere durch eine Überdachung erheblich verbessert werden sollte. Zudem sollte das heutige eingeschossige Gebäude durch einen neuen, zweigeschossigen Multifunktionsbau ersetzt werden.

Elmar Herrmann (SPD) wies darauf hin, dass man darüber nachdenken sollte, die Busse während der Pausenzeiten für die Fahrer vielleicht in einer Randlage der Innenstadt warten zu lassen. Dies hatte der vorherige Entwurf des Konzepts als Variante vorgesehen.

Wieder in Entwurf aufgenommen

Fachbereichsleiter Stephan Langhard erklärte, dass eine solche Planung faktisch eigentlich nicht möglich sei. Es müsse ein Platz gefunden und ein Gebäude für die Fahrer errichtet werden. Von Seiten der VER sei dies ohnehin als nicht sinnvoll erachtet worden. Darüber hinaus veränderten Stellplätze für Busse, deren Fahrer Pause haben, nichts an den räumlichen Gegebenheiten für den Busbahnhof. Auf Wunsch des Ausschusses wurde die Variante aber wieder in den Entwurf aufgenommen, so dass diese in der Veranstaltung am 29. April diskutiert werden kann.

Hans-Jürgen Braselmann, Fraktionsvorsitzender der AfD, forderte, dass in der Innenstadt schnell Baurecht geschaffen werden müsse. Das sei für Investoren wichtig. Stadtplaner Ulrich Höhl erklärte, dass man zunächst das Gesamtkonzept verabschieden möchte, um darauf aufbauend die Bauleitplanung in Angriff zu nehmen.

Variante für Stadtportal West

Noch offen ist die Planung für das Stadtportal West (Bereich Friedrich-/Neustraße/Voerder Straße). Eine Variante sieht die Errichtung eines Kreisverkehrs vor,. Dafür müsste die Häuserzeile an der Friedrichstraße entlang der Ennepe bis zur Einmündung An der Kehr weichen. Es werde derzeit noch eine Möglichkeit geprüft, bei der die Häuser nicht abgerissen werden müssten, erklärte Ulrich Höhl. Dies könnte durch einen spiralförmig angelegten Kreisel mit engerem Kurvenradius erreicht werden. Ob das verkehrstechnisch möglich ist, werde nun analysiert.