Die passende Schultasche für jeden

Über 150 Schulranzen standen zu Auswahl. Doch nicht nur die Optik musste stimmen, auch der Tragekomfort.
Über 150 Schulranzen standen zu Auswahl. Doch nicht nur die Optik musste stimmen, auch der Tragekomfort.
Foto: WP

Ennepetal..  Viele Schulranzen, aber ebenso viele Kinder, die große Augen machten: Die zukünftigen I-Dötzchen hatten bei der Ranzenparty in der Kundenhalle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in Milspe die Qual der Wahl, denn ein Tornister war prächtiger als der andere.

150 Exemplare hatte die Firma Lingenberg aus Gevelsberg mitgebracht. Und weil aus Kindern Leute werden, wurden gleich auch modische Handtaschen und Rollkoffer präsentiert. So hatte Louis, der extra zur Ranzenparty aus Hessen zu Oma Margit Bäcker angereist war, einen Ranzen mit Fußball-Motiv gewählt. „Aber ich bin eigentlich Handball-Fan“, verriet der Fünfjährige. Lucantonio, der die Katholische Grundschule besuchen wird, griff zum Ranzen mit Bagger, weil er später Baggerfahrer werden möchte. Beraten hatte ihn der große Bruder Pier Francesco (9).

Schatzkiste aus Kluterthöhle

Die Mädchen wählten es „lieblicher“: Ilvie Pauline drückte den Tornister mit Herz an die Brust, Leoni möchte sich mit Schmetterlingen auf dem Rücken auf den Schulweg zur Grundschule Büttenberg machen.

Für die, die eine weiterführende Schule besuchen wie Muriel (9), die zum Reichenbach-Gymnasium wechselt, waren ebenso Ranzen im Angebot. „Etwas schlichter, mit keinem Herz- oder Pferdemotiv“, fand Muriel einen lila-grau kariertes Exemplar „für Größere“ passend. Übrigens war das „blinkende“ ADAC-Modell „Drück mich“ für rund 220 Euro erhältlich. Da musste so mancher Opa erst mal fühlen, ob die Geldbörse auch gut gefüllt war...

Eltern und Großeltern staunten über die aufwändig verarbeiteten „Tonnen“ von heute, zu denen fachmännische Beratung erteilt wurde.

Die beliebte Ranzenparty in die Kundenhalle der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld in Milspe zog zahlreiche Interessierte an. Von 10 bis 14 Uhr drehte sich alles um die Einschulung. Dabei lockte ein kurzweiliges Rahmenprogramm. Die Kluterthöhle und Freizeit GmbH war mit von der Partie. Mitarbeiterin Petra Heimhalt hatte eine Schatzkiste „aus der Höhle“ mitgebracht, in der nach Halbedelsteinen gewühlt werden durfte. Daneben wurde rund um die Kluterthöhle informiert.

Die BEK/GEK bot einen Sehtest an, und in den unteren Räumen hieß es bei der Puppenbühne „Mein erster Schulweg“. Die Sparkasse informierte über das „Kinder-Sorglos-Paket“ und hatte ein Schnurrrad installiert. Jugendgruppenleiter Sascha Ellinghaus und Julian Schattling von der Johanniter Unfallhilfe verpassten Kindern schrecklich aussehende „Unfall-Wunden“, wobei nur Sina so „mutig“ war, sich eine Wunde am Kopf schminken zu lassen. Die Mädchen Sophie, Luisa, Sara und Greta hielten dagegen lieber den Arm hin, „weil da eine Wunde nicht so auffällt.“ Die Kreisverkehrswacht hatte zur Förderung des feinmotorischen Bereiches den „Heißen Draht“ installiert.

Großer Andrang

Der Kinderschutzbund verteilte Brotdosen und frisches Obst, klärte über gesunde Ernährung auf. Ernährungsberaterin Anja Kaiser mixte Smoothies und daran kam auch kein Erwachsener vorbei.

Die Stadtbücherei, hier Leiterin Verena Lückel und Cornelia Bedurke, präsentierte Lesestoff für junge Leser und lockte mit einem Rätsel, bei dem Figuren aus Kinderbüchern erkannt werden mussten. Der Gewinner erhielt einen Gutschein für Hotdog bei der am 6. März stattfindenden Nacht der Bibliotheken. Mit von der Partie war auch die Volkssternwarte.

Kuchen und Kaffee sowie Würstchen reichte der Förderverein der Musikschule um Vorsitzende Yasmin Ernst.

Wer Glück hatte, konnte beim Sparkassen-Rätsel das Riesen-Plüschschaf „Pauline“ gewinnen. Mindestens 20 Prozent Rabatt plus einen Malkasten gab es beim Kauf eines Schulranzens.

„Wir freuen uns, dass noch mehr Interessierte als letztes Jahr kamen“, sagte Johannes Dennda, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der Sparkasse Ennepetal-Breckerfeld.