Die Chancen, die sich uns bieten, sehen und ergreifen

Liebe Ennepetalerinnen
liebe Ennepetaler,

Hermann Hesse hat einmal geschrieben: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Mit diesen Zeilen wünsche ich Ihnen für das neue Jahr alles Gute und viele großartige Momente. Viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sollen Sie in den 365 Tagen des Jahres 2015 begleiten.


Am Jahresende lassen wir gerne das Jahr Revue passieren und ziehen Bilanz. Wie oft hatte das Zitat von Hermann Hesse in der Politik und im Gemeinwesen Gültigkeit.


Unsere heimischen Unternehmen haben im Vergleich zu Unternehmen in anderen Kommunen eine gute Auftragslage und die städtische Wirtschaftsförderung kann in diesem Jahr auf sieben neue Ansiedlungen im Gewerbegebiet Oelkinghausen blicken.

Ennepetal ist Kulturstadt

Mit ist wieder einmal vor Augen geführt worden, dass Ennepetal eine Kulturstadt ist. Im Gründungsjahr unserer Stadt, 1949, wurde auch die Kulturgemeinde Ennepetal aus der Taufe gehoben und bereichert seitdem das Kulturangebot Ennepetals mit attraktiven Veranstaltungen mit aktuell jährlich mehr als 10 000 Besuchern. Mit dem Leo-Theater hat sich ein Theater etabliert, dass von den Menschen unserer Region gut angenommen wird. Weltstars werden nach Ennepetal geholt. So waren Albert Hammond und Barclay James Harvest bei uns zu Gast. Namen, die man eigentlich mit den großen Veranstaltungshallen in den Metropolen dieser Welt in Verbindung bringt.


Ein besondere Situation haben wir dank der Unterstützung Vieler gut meistern können. Der Zuzug von Roma-Familien in den Stadtteil Hasperbach überraschte uns im Frühjahr. Bis zu 119 Menschen, zum größten Teil Kinder, sind dort eingezogen. Vereine, Organisationen und Kirchen haben an einem Strang gezogen und dort unbürokratisch mitgeholfen. Ich will nicht verschweigen, dass es durchaus kleinere Probleme im Zusammenleben gegeben hat, aber die Menschen dieser Stadt, insbesondere aus dem Stadtteil Hasperbach, sind die Integration erfolgreich angegangen. Das verdient ausdrücklich unseren Dank und unseren Respekt.

Dank für vielseitiges Engagement

Mit der Erwähnung dieser Punkte habe ich nur einige wenige Entwicklungen skizziert. Viele angeschobene Prozesse, politische Diskussionen und das vielseitige Engagement der ehrenamtlichen und beruflichen Kräfte sind zu nennen. Mein Dank gilt Ihnen allen, vor allem auch unseren zahlreichen Vereinen, die das Leben in Ennepetal bereichern.


Was kommt 2015? Unser ehemaliger Bundeskanzler Willy Brandt hat einmal gesagt: „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie selbst zu gestalten.“ Damit hat er eine Aufforderung zum Handeln an uns gerichtet, uns einzubringen in das gesellschaftliche Leben, etwas zu tun, uns zu engagieren, um gemeinsam mit anderen die Probleme der Zukunft zu meistern, aber insbesondere – das ist mir wichtig – auch die Chancen, die sich uns bieten, zu sehen und zu ergreifen.


Gehen wir mit Elan ins neue Jahr! Wir wollen das Mögliche erreichen, aber zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger, auch das Unmögliche versuchen!


Meine guten Wünsche für das neue Jahr gehen auch an unsere Freunde in unserer Partnerstadt Vilvoorde und Ennepetaler in aller Welt, von denen wir immer wieder Zeichen der Verbundenheit erleben.


Herzlichst,
Ihr Wilhelm Wiggenhagen