Deutsche Literatur im Exil 1933-1945 am Freitag Thema

Am Freitag, 23. Januar, steht unter dem Titel „Bitte streicht mich nicht aus“ ein Vortrag von Thomas B. Schumann (Hürth) über Deutsche Literatur im Exil 1933-1945 auf dem Programm.

Mehr als 2000 Autoren und Autorinnen wurden wegen ihrer politischen Gesinnung oder jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten zur Emigration gezwungen – darunter so bekannte wie Thomas Mann, Bertolt Brecht, Carl Zuckmayer, Kurt Tucholsky, Franz Werfel, Joseph Roth oder Stefan Zweig. Viele der von diesem Massenexodus betroffenen Schriftsteller gerieten allerdings in unverdiente Vergessenheit.

Der Autor, Sammler und Verleger Thomas B. Schumann hat sich zur Lebensaufgabe gemacht, diese Literatur wieder aus der Vergessenheit zu holen. Er schildert die Tragödie des deutschen Exils, die schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Betroffenen und liest charakteristische Texte. Schumann, der als Journalist arbeitete, gründete die „Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur“ und den einzigen Verlag für Exil-Literatur und –Kunst, die „Edition Memoria“.


Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Aula des Reichenbach-Gymnasiums, Peddinghausstraße 17. Der Eintritt ist frei.