Den Wandel Chinas im Blick

Ennepetal..  „Chinas erstaunlicher Wandel“ ist am Montag, 19. Januar, Thema bei der Kulturgemeinde. Gastreferent ist Prof. Dr. Thomas Heberer (Duisburg).

China hat sich seit Ende der 1970er Jahre in erstaunlichem Tempo verändert. Nicht nur ist es seit mehreren Jahrzehnten die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft der Welt, auch die gesellschaftlichen und politischen Strukturen haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. Dieser Wandel wird hierzulande selektiv und eingeschränkt wahrgenommen. Nicht selten wird China als „totalitäres“, wandlungsunfähiges System klassifiziert. Prof. Thomas Heberer versucht, dieses Bild aus seiner Innensicht zu konterkarieren und auf politisch-gesellschaftliche Besonderheiten und kulturelle Unterschiede hinzuweisen.

Mehr als 50 Bücher verfasst

Prof. Dr. Thomas Heberer studierte in Frankfurt/M., Göttingen, Mainz und Heidelberg Ethnologie, Politikwissenschaft, Sinologie und Philosophie. Er beschäftigt sich seit über 45 Jahren mit China. Sein erster Chinaaufenthalt reicht in das Jahr 1975 zurück, von 1977 bis 1981 war er als Übersetzer und Lektor für einen chinesischen Verlag in Peking tätig. Seit 1982 hält er sich pro Jahr mehrere Monate zu Forschungszwecken in China auf, überwiegend im ländlichen Raum. Heberer hat über 50 Bücher verfasst und herausgegeben sowie viele Hunderte Aufsätze in internationalen Zeitschriften und Sammelbänden (darunter sieben Bücher in Chinesisch).