Das einsame Haus an der Windstraße

Die Geschichte der Windstraße zieht weiter Kreise: Nachdem wir an dieser Stelle klären konnten, woher der Name des Bebauungsplanes „Windstraße“ kommt, dass es die Straße tatsächlich einmal gab und uns Ursel Au berichtete, dass genau ein Haus daran stand, in dem sie nämlich einst aufwuchs, meldete sich nun Leserin Karin Dörhage, geborene Ashauer.


Sie sei selbst ehemalige Bewohnerin des Hauses in der Windstraße, die jetzt Julius-Bangert-Straße heißt. „Das einsame und einzige Haus in der Windstraße gehörte meinen Großeltern Emil und Camilla Lapp. Ich bin dort aufgewachsen und habe mit meinen Eltern Helga und Karl Ashauer eine glückliche Kindheit in ländlicher Idylle verbracht. Anfang der 70er Jahre haben meine Eltern das Haus verkauft und selbst in der dann als Julius-Bangert-Straße bezeichneten Straße ein eigenes Haus gebaut“, schreibt sie.
„Ich wundere mich, dass diese Umstände bei den zuständigen Mitarbeitern im Bauamt beziehungsweise der Stadtverwaltung nicht bekannt waren. Ein Blick ins Grundbuch beim Amtsgericht Schwelm hätte sicherlich zur Aufklärung beigetragen.“


Zur Ehrenrettung der städtischen Mitarbeiter sei an dieser Stelle betont, dass die Geschichte der Windstraße für die Änderung des Bebauungsplanes keine Rolle spielt. Aber wir freuen uns, dass eine kleine Randgeschichte auf so viel Resonanz stößt.