Dacho mischt sich nicht in reine Loher Belange ein

Mittlerweile hat sich auch die Dacho zu den Vorgängen am Loh geäußert. Am vergangenen Mittwoch trafen sich im Vorfeld alle 13 Obernachbarn, um über den Fall zu beraten. Das Ergebnis: Sie verweisen auf die Neutralität der Dacho.

Die komplette Stellungnahme lautet: „Alle 13 Schwelmer Nachbarschaften und der Dacho-Vorstand verweisen auf ihre jeweiligen Vereinssatzungen, aus denen unmissverständlich hervorgeht, dass wir politisch sowie konfessionell neutral sind. In unseren Nachbarschaftsreihen sind alle Menschen, egal welcher Herkunft, herzlich willkommen.“

Das befriedigt nicht jeden, der von der Dacho eine Moderatorenrolle in dieser Angelegenheit fordert, um möglichen Schaden vom Ruf des Schwelmer Nachbarschaftswesens abzuwenden. Nachfrage beim stellvertretenden Dacho-Vorsitzenden Enzo Caruso. „Ich glaube, dass die Debatten, die auf Facebook geführt werden, und die ich nicht in Gänze verfolge, nicht beispielhaft sind. Wir müssen glauben, was Axel Hellmann uns gesagt hat und tun das auch. Die Dacho wird sich an haltlosen Verurteilungen nicht beteiligen“, sagt dieser.

Keine Nachbarschaft habe sich etwas zu Schulden kommen lassen und die zwölf weiteren würden sich nicht in Probleme am Loh einmischen.

„Dies ist ein Thema, das die Menschen sehr bewegt und wir haben hier deutlich hinterfragt. Sollten sich die Vorwürfe, dass dies nicht die abgeschlossene Vergangenheit des Axel Hellmann ist, bewahrheiten, haben wir eine neue Situation“, sagt der 2. Dacho-Vorsitzende. Dafür gebe es aktuell aus Sicht der Dachorganisation allerdings keinerlei Anhaltspunkte.