CDU stellt Antrag zu Tempo-Lösungen

Die CDU-Ratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, zu prüfen, mit welchen Maßnahmen die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit im unteren Bereich der Kirchstraße reduziert werden kann. Einen entsprechenden Antrag richteten die Christdemokraten nach der jüngsten Ratssitzung an den Bürgermeister.

Im Rat habe Fachbereichsleiter Stephan Langhard auf CDU-Anfrage nach den Geschwindigkeitsmessungen ausgeführt, dass Messungen der Stadt in der unteren Kirchstraße (etwa Höhe Haus Nr. 25) ergeben hätten, dass die langsamsten 85 Prozent der Fahrzeuge eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,7 km/h gefahren seien. Dies bedeute im Umkehrschluss, dass die übrigen Fahrzeuge mit einer noch höheren Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen worden seien, so die CDU.

„Beschwerden gut nachzuvollziehen“

Bekanntlich gelte an dieser Stelle aber Tempo 30. Folglich hätten die langsamsten 85 Prozent der Fahrzeuge im Durchschnitt die zulässige Höchstgeschwindigkeit schon um mehr als die Hälfte überschritten.

„Auch wenn es sich laut Polizei nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt, können wir die Beschwerden der Anwohner über die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit gut nachvollziehen“, so die CDU zur Begründung ihres Antrags. „Direkt an der Einmündung zur Heinrichstraße befindet sich zudem eine Grundschule und ein Kindergarten und die Straßenführung ist nicht sehr übersichtlich.“